England | 03.08.2012

Rassismusvorwürfe: Ferdinand und Terry wehren sich

Rio Ferdinand vom englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United und John Terry von Champions-League-Sieger FC Chelsea haben sich beide gegen Rassismusvorwürfe gewehrt.
Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/PETER PARKS

Manchester - Rio Ferdinand vom englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United und John Terry von Champions-League-Sieger FC Chelsea haben sich beide gegen Rassismusvorwürfe gewehrt. Wie der englische Verband FA am Freitag mitteilte, würde beide in Kürze die Möglichkeit erhalten, sich vor den entsprechenden Verbandsgremien zu äußern. Gegen beide Spieler hat die FA Anklage erhoben.

Dem 33-jährigen Ferdinand wird vorgeworfen, dass er Chelsea-Profi Ashley Cole beim Kurznachrichtendienst Twitter als "choc ice" bezeichnet hat. Nach Ansicht des Verbandes ist dies ein Begriff, der oftmals rassistisch aufgefasst wird und meint, dass jemand von außen schwarz und innen weiß ist. Ferdinand soll nach FA-Ansicht in einer unangemessenen Weise gehandelt und das Spiel durch seine Kommentare in Misskredit gebracht haben. Laut Ferdinand handelt es sich bei "choc ice" aber lediglich um einen Slang-Ausdruck, der jemanden als falsch bezeichnet.

Die Kommentare fielen, nachdem Cole im Streit um mögliche rassistische Beleidigungen seines Mannschaftskameraden Terry gegen Ferdinands Bruder Anton (Queens Park Rangers) für den Chelsea-Verteidiger ausgesagt hatte. Das Gericht sprach Terry zwar frei, doch mittlerweile hat die FA ebenfalls Anklage gegen den 31 Jahre alten Nationalspieler erhoben.

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