England | 23.01.2014

Quenelle-Gruß: Anelka weist Anklage durch die FA zurück

Der französische Nationalspieler Nicolas Anelka hat die Anklage durch den englischen Fußball-Verband FA zurückgewiesen.
Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

London - Der wegen des "Quenelle"-Grußes in der Kritik stehende ehemalige französische Nationalspieler Nicolas Anelka hat die Anklage durch den englischen Fußball-Verband FA zurückgewiesen und um ein Gespräch beim Verband gebeten.

Der Verband wird in den kommenden Tagen über eine Strafe wegen "ungebührlichen Verhaltens" für den 34-Jährigen entscheiden. Anelka droht bei einer Verurteilung eine Sperre von mindestens fünf Spielen.

Zuvor hatte sich Anelka an die FA gewandt. In einer am Mittwoch veröffentlichten Facebook-Nachricht wies er die mit dem Gruß verbundenen Antisemitismus-Vorwürfe erneut zurück und bat den Verband, "die Anklage zurückzunehmen".

Anelka hatte den "Quenelle"-Gruß im Spiel zwischen seinem Klub West Bromwich Albion und West Ham United (3:3) Ende Dezember 2013 gezeigt. Anelka hatte erklärt, der Gruß sei lediglich einem Freund, dem französischen Komiker Dieudonné, gewidmet gewesen.

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