WM

Qartar Committee kontaktiert Amnesty International

Aufgrund der Arbeitsbedingungen bei den Bauten für die Fußball-WM hat das Qatar 2022 Supreme Commitee bereits am Sonntag Kontakt zu Amnesty International aufgenommen. SID-IMAGES/AFP/JOE KLAMAR

Doha - Das Qatar 2022 Supreme Commitee hat laut einer Pressemitteilung bereits am Sonntag Kontakt zu Amnesty International aufgenommen, um über die Bedingungen der Arbeiter bei den WM-Bauten für die Fußball-Weltmeisterschaft zu diskutieren. Ein "konstruktiver Dialog" zwischen beiden Organisationen soll in den nächsten Jahren aufrechterhalten werden, hieß es in der Erklärung.

Die unabhängige Menschenrechtsorganisation Amnesty International hatte erst am Sonntag in einem 153-seitigen Bericht miserable Zustände auf den Baustellen mit Verbindung zur WM 2022 in Katar dokumentiert und ruft zu Reformen auf.

"Es ist einfach unentschuldbar, dass in einem der reichsten Länder der Erde dermaßen viele Gastarbeiter skrupellos ausgebeutet werden, man sie ihres Lohns beraubt und sie dem Kampf ums Überleben preisgibt", sagte Amnesty-Generalsekretär Salil Shetty in Doha bei der Vorstellung des Abschlussberichts "Die dunkle Seite der Einwanderung".

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