WM | 24.07.2013

Putin unterzeichnet Anti-Hooligan-Gesetz

Rund fünf Jahre vor der Fußball-WM 2018 in Russland hat Staatspräsident Wladimir Putin ein verschärftes Anti-Hooligan-Gesetz unterschrieben.
Text: SID Bild: SID-IMAGES/Pixathlon/

Moskau - Rund fünf Jahre vor der Fußball-WM 2018 in Russland hat Staatspräsident Wladimir Putin ein verschärftes Anti-Hooligan-Gesetz unterschrieben. Der gegenüber westlichen Standards noch immer recht milde Strafenkatalog umfasst hauptsächlich Geldbußen sowie Stadionverbote und sieht Haftstrafen für Krawallmacher lediglich bei provozierten Spielabbrüchen oder bei Verstößen gegen Stadionverbote vor. Der Rahmen für Geldstrafen gegen Hooligans reicht umgerechnet von 67 bis 600 Euro. Veranstalter und Stadion-Betreiber können durch das neue Gesetz, das im Januar 2014 in Kraft tritt, für Missachtung von Sicherheitsvorschriften mit bis zu 55.000 Euro Bußgeld und im Falle von Verletzten und Sachschäden mit Geldstrafen von rund 11.000 Euro belegt werden.

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