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PSG verweigert Ancelotti die Freigabe

Präsident Nasser al-Khelaifi vom französischen Fußball-Meister Paris St. Germain hat dem Wechselgesuch seines Trainers Carlo Ancelotti zu Real Madrid eine klare Absage erteilt. SID-IMAGES/AFP/KENZO TRIBOUILLARD

Paris - Präsident Nasser al-Khelaifi vom französischen Fußball-Meister Paris St. Germain hat dem Wechselgesuch seines Trainers Carlo Ancelotti zu Real Madrid eine klare Absage erteilt. "Er sagte, dass er zu Real gehen möchte. Ich sagte, dass das nicht möglich ist, da er noch ein Jahr Vertrag hat. So lautet unsere Entscheidung", sagte Nasser al-Khelaifi dem französischen Internetportal beinsport.fr über ein Gespräch mit Ancelotti.

Ancelotti hatte Paris am Sonntagabend offiziell um eine Freigabe für einen Wechsel zum spanischen Rekordmeister gebeten, der sich aller Voraussicht nach von Coach José Mourinho trennen wird. "Mein Wunsch ist es, den Verein zu verlassen", sagte Ancelotti bei einer Preisverleihung: "Ich habe den Klub daher um eine Freigabe gebeten. Ich warte nun eine Antwort."

Diese fiel für den Italiener wohl deutlicher aus als erhofft. "Das ist sein Problem, nicht unseres. Wir haben ihm sogar eine Vertragsverlängerung über ein Jahr angeboten. Wenn man einen Kontrakt hat, sollte man sich verpflichtet fühlen, diesen auch einzuhalten", sagte Nasser al-Khelaifi. Zuvor hatte PSG-Sportdirektor Leonardo der Nachrichtenagentur AFP erklärt, Ancelotti halten zu wollen. "Er hat noch einen Einjahresvertrag. Noch ist keine Entscheidung getroffen", sagte Leonardo.

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