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Profi-Fußball investiert 20 Millionen in Soziales

Der deutsche Profi-Fußball baut sein soziales Engagement immer stärker aus. In der Saison 2012/13 investierten die 36 Klubs rund 20 Millionen Euro in Sozial-Projekte. SID-IMAGES/Firo/

Frankfurt/Main - Der deutsche Profi-Fußball baut sein soziales Engagement immer stärker aus. In der Saison 2012/13 investierten die 36 Klubs, die eigens aufgrund der steigenden gesellschaftlichen Verantwortung gegründete Bundesliga-Stiftung sowie einzelne Spielerstiftungen rund 20 Millionen Euro in Sozial-Projekte, die über 800.000 Menschen erreichten.

"Die Bundesliga hat enorm an gesellschaftlicher Akzeptanz gewonnen", sagte Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung, am Mittwoch in Frankfurt/Main: "Die Akzeptanz über alle alters- und sozialen Schichten hinweg ist die Voraussetzung dafür, dass man sich mit der Bundesliga beschäftigt. Mit dieser Akzeptanz geht aber auch immer eine gesellschaftliche Verantwortung einher. Viele Klubs haben in den letzten Jahren genau diesen Weg nachvollzogen."

Die meist regionalen sozialen Projekte der Vereine der ersten beiden Ligen umfassten in der vergangenen Spielzeit eine Summe von 15,1 Millionen Euro, die Bundesliga-Stiftung förderte 50 Projekte mit 2,4 Millionen Euro. Zudem umfasste im vergangenen Geschäftsjahr das individuelle Engagement von neun ausgewählten Spielerstiftungen drei Millionen Euro.

Mit der Gründung der Bundesliga-Stiftung 2009 habe die DFL versucht, der gestiegenen Verantwortung gerecht zu werden; "auch angeregt durch die Heim-WM 2006 ist der Gedanke entstanden, dieses gesellschaftliche Engagement noch stärker zu unterstreichen", sagte Seifert: "Ein Projekt kann auslaufen, aber eine Stiftung ist ein Zeichen, dass man es ernst meint."

Die Vereine, die mit ihren Maßnahmen rund 768.000 Menschen erreichen, gehen diesen Weg "absolut freiwillig", sagte Seifert: "Das kann nicht in den Statuten verordnet werden wie die Maße des Fußballfeldes. Dieses freiwillige Engagement ist bemerkenswert positiv."

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