Bundesliga | 29.10.2013

Phantomtor: 1899 denkt weiter über Einspruch nach

Die Verantwortlichen des Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim denken nach dem Phantomtor-Urteil weiter über einen Einspruch nach.

Frankfurt/Main - Die Verantwortlichen des Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim denken nach dem Phantomtor-Urteil weiter über einen Einspruch nach. Auf SID-Anfrage teilten die Kraichgauer am Dienstagvormittag mit, dass sie noch keine Entscheidung darüber getroffen haben, ob sie in Berufung gehen werden oder nicht.

Nach Informationen der Bild-Zeitung will Hoffenheim auf einen Einspruch verzichten. Die Kraichgauer haben bis Ende der Woche Zeit, um Berufung einzulegen. Dann würde der Fall vor dem Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) neu aufgerollt. Als letzte Instanz käme das Schiedsgericht infrage.

Das DFB-Sportgericht unter Vorsitz von Hans E. Lorenz hatte am Montag den Einspruch von Hoffenheim gegen die Wertung der Partie gegen Bayer Leverkusen am 18. Oktober (1:2) abgewiesen. Der Tabellenneunte der Bundesliga hatte Protest eingelegt, weil der von Schiedsrichter Felix Brych (München) anerkannte Treffer des Leverkuseners Stefan Kießling (70.) eigentlich keiner war. Der Kopfball des Angreifers war seitlich durch ein Loch im Netz ins Tor gegangen.

Mit dem Urteil vermied der DFB die Konfrontation mit dem Weltverband FIFA, der die Tatsachenentscheidungen der Schiedsrichter für unantastbar hält.

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