International | 02.04.2013

Neues Steuergesetz gilt auch für Profifußballer

Die geplanten Steuererhöhungen der französischen Regierung unter Präsident Francois Hollande sorgen weiter für Unstimmigkeiten zwischen der Regierung und Fußball-Vertretern.

Paris - Die geplanten Steuererhöhungen der französischen Regierung unter Präsident Francois Hollande sorgen weiter für Unstimmigkeiten zwischen der Regierung und Fußball-Vertretern. Das Büro des Premierministers Jean-Marc Ayrault hob am Dienstag hervor: "Das neue Steuersystem betrifft alle Unternehmen, die Gehälter von mehr als einer Million Euro zahlen."

Der Präsident des französischen Fußball-Verbandes, Noel Le Graet, gab an, im vergangenen Dezember eine andere Information von Ayrault erhalten zu haben. "Nur große Unternehmen werden besteuert. Französische Profi-Klubs gelten aber als kleine oder mittelständische Unternehmen, deshalb wird die neue Einkommenssteuer von 75 Prozent für diese nicht fällig", sagte Le Graet der Zeitung Le Parisien. Aus Regierungskreisen verlautete am Dienstag, dass Le Graet nicht mehr auf dem neuesten Stand sei. Die Vereine müssen nun mit Verlusten in Höhe von insgesamt rund 150 Millionen Euro rechnen.

So würde etwa der schwedische Stürmer-Star Zlatan Ibrahimovic, der beim Erstligisten Paris St. Germain rund neun Millionen Euro verdienen soll, mehr als sechs Millionen an den Staat zahlen müssen - beziehungsweise dies den Klub selbst erledigen lassen.

Facebook, Twitter und Google+

Freund von 11FREUNDE werden