Italien | 27.08.2013

Neapel-Chef verlangt Entschädigung

Der Präsident von SSC Neapel, Aurelio De Laurentiis, verlangt eine Entschädigung von 100 Millionen Euro von den Gesundheitsbehörden der süditalienischen Region Kampanien.
Text: SID Bild: SID-IMAGES/Pixathlon/

Neapel - Der Präsident von Champions-League-Teilnehmer SSC Neapel, Aurelio De Laurentiis, verlangt eine Entschädigung von 100 Millionen Euro von den Gesundheitsbehörden der süditalienischen Region Kampanien. Im Krankenhaus der Insel Capri vor Neapel, in dem der neue Stürmerstar Gonzalo Higuain nach einem Freizeitunfall am Montag eingeliefert wurde, sei der am Gesicht verletzte Fußballer nicht angemessen behandelt worden, so der Vorwurf.

"Sie wussten im Krankenhaus nicht einmal, wie man eine Wunde zunäht", sagte De Laurentiis. Nachdem Bilder über die Naht Higuains von italienischen Gazetten veröffentlicht wurden, entschloss sich der Klubpräsident Schadenersatz für den 40 Millionen Euro teuren Neuzugang von Real Madrid zu verlangen.

Der Spieler hatte sich in seiner Freizeit bei einem Unfall Gesichtsverletzungen zugezogen. Als er von einer Yacht an Land wollte, rutschte der Argentinier auf einem Felsen aus und fiel aufs Gesicht. In einem Krankenhaus auf der italienischen Insel mussten klaffende Wunden an der Augenbraue und am Unterkiefer mit jeweils acht Stichen genäht werden. Derzeit muss Higuain eine Halsmanschette tragen.

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