2.Bundesliga

Nach Schlägerei: 1. FC Köln verhängt Stadionverbote

Zweitligist 1. FC Köln hat als erste Konsequenz aus der offenbar verabredeten Schlägerei von Hooligans am 18. Januar 53 Stadionverbote ausgesprochen. SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Köln - Fußball-Zweitligist 1. FC Köln hat als erste Konsequenz aus der offenbar verabredeten Schlägerei von Hooligans am 18. Januar auf dem Kölner Rudolfplatz 53 Stadionverbote ausgesprochen. Die Mitteilungen werde den betroffenen Personen rechtzeitig vor dem Heimspiel des Tabellenführers am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gegen den SC Paderborn zugestellt, teilte der Klub am Freitag mit.  Die  betroffenen Personen werden Kölner, Dortmunder oder Schalker Gruppierungen zugeordnet.

Rechtliche Grundlage der Maßnahme ist, dass gegen sämtliche Betroffenen wegen des Vorfalls inzwischen polizeiliche Ermittlungen aufgenommen und die Personalien dem 1. FC Köln mitgeteilt worden sind.

Bei der Prügelei in der Kölner Innenstadt im Vorfeld des Testspiels zwischen dem FC und Schalke 04 am 18. Januar war ein Hooligan aus Gelsenkirchen so schwer verletzt worden, dass er mehrere Tage im Krankenhaus behandelt werden musste. Knapp 500 Polizisten waren im Einsatz, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Gegen 57 Beschuldigte wird wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch ermittelt.

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