3. Liga

MSV-Zukunft entscheidet sich am Montag

Die Zukunft des MSV Duisburg entscheidet sich am Montag. Die geforderten Unterlagen zur Drittliga-Lizenzierung wurden am Freitag eingereicht. SID-IMAGES/Firo/

Duisburg - Die Zukunft des MSV Duisburg entscheidet sich am Montag. "Der Zulassungsbeschwerdeausschuss wird am Montag eine Entscheidung treffen", teilte DFB-Mediendirektor Ralf Köttker am Freitagnachmittag mit. Kurz zuvor hatte der Traditionsklub mitgeteilt, dass er nach dem Zwangsabstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga die geforderten Unterlagen zur Drittliga-Lizenzierung vollständig und fristgerecht bis 15.30 Uhr beim Deutschen Fußball-Bund eingereicht hatte.

Fast bis zur letzten Minute hatte der MSV Duisburg um seine Drittliga-Lizenz gekämpft. "Wir haben mit dem DFB vereinbart, dass wir peu à peu einreichen, was wir haben. Der DFB will dann so schnell wie möglich entscheiden", sagte MSV-Sprecher Martin Haltermann dem SID. Erhält der MSV keine Lizenz für die 3. Liga, soll ein Neubeginn in der Oberliga erfolgen.

Eine Delegation der MSV-Führung hatte am vergangenen Mittwoch die Situation der Meidericher in einem Gespräch beim DFB erörtert. "Es gab diesen 1:1-Austausch auch, damit am Ende nicht alles eventuell an Missverständnissen scheitert", sagte Haltermann.

Bestandteil des Gespräches waren offenbar auch formale Anforderungen des DFB an die eingereichten und einzureichenden Unterlagen. Haltermann: "Wir haben noch mal einige Hausaufgaben mit nach Hause gebracht."

Abseits des Kampfes um die Lizenz für die 3. Liga, die nach Angaben mehrerer Mitglieder der MSV-Führung zur Verhinderung einer Insolvenz und eines Absturzes des früheren Vizemeisters in die fünftklassige Oberliga notwendig sein soll, prüft der MSV auch weiterhin juristische Schritte gegen seinen früheren Geschäftsführer Roland Kentsch wegen des Desasters im Lizenzierungsverfahren für die 2. Liga. Berichte über eine schon eingereichte Klage gegen den 56-Jährigen dementierte Haltermann am Freitag: "Es ist noch keine Klage erhoben. Unsere Anwälte überprüfen alles. Wann eine Entscheidung über die weitere Vorgehensweise fällt, ist noch offen."

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