Spanien

Mobbing: Llorente stellt Bilbao an den Pranger

Der spanische Welt- und Eurpopameister Fernando Llorente lässt im Streit mit Erstligist Athletic Bilbao über seine Rolle bei den Basken nicht locker. SID-IMAGES/AFP/PHILIPPE MERLE

Madrid - Der spanische Welt- und Eurpopameister Fernando Llorente lässt im Streit mit Erstligist Athletic Bilbao über seine Rolle bei den Basken nicht locker. Der zum Edelreservisten degradierte Torjäger lässt die internationale Spielergewerkschaft FIFPro bei den internationalen und europäischen Dachverbänden FIFA und UEFA prüfen, ob disziplinarische Maßnahmen des Klubs und von Trainer Marcelo Bielsa als augenscheinliche Reaktion auf Llorentes Ablehnung eines Angebotes zur Verlängerung des im Sommer auslaufenden Vertrages, als Mobbing oder gar Erpressung zu ahnden sein könnten.

Llorente hat seit der Ankündigung seines Abschieds für 2013 im vergangenen Sommer einen schweren Stand. Der 27-Jährige durfte danach beim Ex-Klub von Bayern Münchens Bundesliga-Rekordeinkauf Javi Martinez zwischenzeitlich nur abseits der Mannschaft trainieren, kam zunächst überhaupt nicht mehr zum Einsatz. Seinen Wunsch nach einem vorzeitigen Abschied schon im Winter blockiert Bilbao, indem der Verein gerade einmal noch sechs Monate vor Vertragsablauf und der damit verbundenen Ablösefreiheit auf die festgeschriebene Transfersumme von 36 Millionen Euro pocht. Mittlerweile jedoch kann Llorente wieder mit seinen Teamkollegen trainieren und hat auch schon wieder mehrere Liga-Einsätze für den Abstiegskandidaten als Einwechselspieler bestritten.

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