International | 07.10.2013

Marseille: Liebeserklärung via Mannschaftstrikot

Liebeserklärung auf dem Trikot von Olympique Marseille: Trikotsponsor Intersport hatte per Facebook die Werbefläche auf den Trikots an eine Privatperson verlost.

Marseille - Liebeserklärung auf dem Trikot von Olympique Marseille: Der Champions-League-Gruppengegner von Borussia Dortmund verlor am Sonntagabend das Spitzenspiel gegen Frankreichs Fußballmeister Paris St. Germain 1:2 (1:1). Interessanter als das Spiel war aber die Tatsache, dass Trikotsponsor Intersport per Facebook Werbefläche auf den Trikots an eine Privatperson verlost hatte. Gewonnen hat ein Fan, der für seine Angebetete möglichst viele Facebook-User als Gratulanten zur Hochzeit am 26. Oktober generieren möchte. So liefen die Spieler von Marseille am Sonntag mit dem Schriftzug #sandrinefadaforever auf.

Eine engere Verbindung zwischen Fan und Spielern via Trikot herzustellen, ist der neue Marketinggag in Frankreich. Die Erstligisten Nizza und Valenciennes tragen in ihren Rückennummern 5x6 Millimeter große Fotos von Fans, die bereit sind, dafür 25 Euro/Saison zu bezahlen; die Hälfte des Erlösers geht an den Verein. Pro Nummer bringen die Spezialisten 400 Fotos unter (200 bei der Nummer 1), was eine schöne Zusatzeinnahme werden kann.

Vereine wie der FC Metz (Liga 2) versteigern private Botschaften an einer Art Börse - egal ob Hauptschriftzug, Ärmelbeflockung oder Gesäßtasche. Ein Fan, der mit seinem Vornamen 90 Minuten lang auf dem Trikot seines Lieblingsspielers erscheinen wollte, ersteigerte dieses Recht für 6000 Euro.

PSG schloss durch den Sieg in der Ligue 1 zu Tabellenführer AS Monaco auf. Marseille liegt mit vier Punkten Rückstand auf Platz vier. André Ayew hatte mit einem Foulelfmeter (34.) die Platzherren in Führung gebracht. Thiego Motta wurde wegen einer Notbremse, die zum Strafstoß führte, vom Platz gestellt. In Unterzahl glich Paris kurz vor der Pause durch Maxwell (45.) aus. Schwedens Nationalstürmer und PSG-Star Zlatan Ibrahimovic verwandelte einen weiteren Foulelfmeter (66.) zum Sieg für die Gäste.

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