Italien

Maradona: "Bin kein Steuerhinterzieher"

Das argentinische Fußball-Idol Diego Maradona hat in Neapel versichert, dass er kein Steuerhinterzieher ist. SID-IMAGES/AFP/CARLO HERMANN

Neapel - Das argentinische Fußball-Idol Diego Maradona hat in Neapel versichert, dass er kein Steuerhinterzieher ist. "Ich will Italien ohne Probleme bereisen. Ich will unbehelligt durch Neapel gehen können", sagte Maradona am Dienstag bei einer Pressekonferenz.

Seinem Enkel Benjamin wolle er die Stadt Neapel zeigen, in dem er große Erfolg gefeiert habe. Maradona bat zudem um ein Treffen mit dem italienischen Präsidenten Giorgio Napolitano, um ihm seine Position zu schildern. "Ich kann niemanden zwingen über meine Angelegenheit zu sprechen, aber wenn Präsident Napolitano mich sprechen will, werde ich ihm alles erklären", sagte Maradona, der gerne seinen EX-Klub SSc Neapel trainieren würde: "Ich würde gerne, wie andere Trainer auch, Neapel trainieren. Doch wir müssen den jetzigen Trainer Walter Mazzarri respektieren, der eine großartige Arbeit leistet."

Maradona war am Montag nach Italien zurückgekehrt. Gegen den 52-Jährigen läuft seit Jahren ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung. Zuletzt hatte Maradonas Verteidiger behauptet, dass sein Mandant die langjährigen Probleme mit der italienischen Steuerbehörde gelöst habe. Die italienischen Behörden bestritten allerdings eine Einigung. Maradona war 2005 wegen Unregelmäßigkeiten während seiner Zeit beim SSC Neapel (1984 bis 1991) zur Zahlung von 37,2 Millionen Euro verurteilt worden. Die italienische Justiz hatte den Fall 2011 neu aufgerollt.

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