International

Luxemburgo nach Handgemenge sechs Spiele gesperrt

Vanderlei Luxemburgo, Trainer des brasilianischen Fußball-Spitzenklubs Grêmio Porto Alegre, ist nach einem Handgemenge für sechs Spiele gesperrt worden. SID-IMAGES/AFP/MARTIN BERNETTI

Porto Alegre - Vanderlei Luxemburgo, Trainer des brasilianischen Fußball-Spitzenklubs Grêmio Porto Alegre, ist nach einem Handgemenge für sechs Spiele gesperrt worden. Das gab die südamerikanische Fußball-Konföderation CONMEBOL bekannt. Demnach soll Luxemburgo am 18. April im Estadio CAP in Talcahuano beim letzten Gruppenspiel der Copa Libertadores bei CD Huachipato (1:1) mit provozierendem Verhalten eine Schlägerei ausgelöst haben.

Neben der Sperre muss der ehemalige brasilianische Nationaltrainer, der einst auch Real Madrid betreute, umgerechnet 19.000 Euro Geldstrafe zahlen. Noch härter fiel die Strafe für Luxemburgos Assistenten Emerson aus: Der ehemalige Bundesliga-Profi von Bayer Leverkusen wurde für acht Spiele gesperrt und muss 15.000 Euro zahlen.

Nach dem Schlusspfiff der Partie, in der sich Gremio dank besserer Tordifferenz für das Achtelfinale qualifiziert hatte, soll sich der 60-jährige Luxemburgo über seine chilenischen Gegner lustig gemacht haben. Fernsehaufnahmen zeigen, dass Luxemburgo über Huachipato-Trainer Jorge Pellicier gelacht hatte, dann fiel er hin, nachdem chilenische Spieler auf ihn zugerannt waren, um ihn anzugreifen. Die Auseinandersetzung endete im Chaos, sogar die chilenische Polizei musste eingreifen.

"Wie ich es sehe, ist diese Strafe völlig ungerechtfertigt. Die Provokation kam von Huachipato", sagte Luxemburgo auf einer Pressekonferenz in Porto Alegre. "Ich habe nur versucht, dem Chaos zu entfliehen, dabei lachte ich über das, was passiert war. Wenn ich sechs Spiele Sperre dafür bekomme, dann ist das absurd."

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