WM

Löw freut sich auf Schweinsteiger

Bundestrainer Joachim Löw setzt beim anstehenden Qualifikations-Doppelpack große Hoffnungen in Rückkehrer Bastian Schweinsteiger. SID-IMAGES/AFP/DIETER NAGL

München - Bundestrainer Joachim Löw setzt beim anstehenden Qualifikations-Doppelpack große Hoffnungen in Rückkehrer Bastian Schweinsteiger. "Ich freue mich wieder auf ihn. In der Form, die er jetzt wieder hat, ist er für jede Mannschaft ein großer Gewinn. Denn er ist eine große Persönlichkeit, die eine große Präsenz auf dem Platz ausstrahlt. Gerade in Momenten, in den es unrund läuft, geht er immer in die Verantwortung", lobte Löw seinen wiedererstarkten Mittelfeldchef von Bayern München vor den WM-Quali-Spielen am 12. Oktober in Dublin gegen Irland und am 16. Oktober in Berlin gegen Schweden im kicker.

Schweinsteiger (28) hatte sowohl beim Länderspiel gegen Argentinien (1:3) als auch zum Start der WM-Qualifikation gegen die Färöer (3:0) und in Österreich (2:1) noch gefehlt. Wenn Löw am 5. Oktober sein Aufgebot benennen wird, ist der Münchner aber erstmals seit der EM wieder dabei.

Mit Schweinsteiger soll es nach den jüngsten Enttäuschungen wieder aufwärts gehen. "Wir müssen uns in den nächsten Spielen wieder stabilisieren und wieder unsere Spielweise finden, die uns vorher stark gemacht hat", forderte Löw (52). Die Nationalmannschaft müsse "in der Struktur, in der Organisation wieder viel seriöser und kompakter auftreten. Und von hinten heraus wieder zu einem guten Spielaufbau finden. Da werden wir die Hebel ansetzen."

Trotz einer ganz schwachen Leistung in Österreich setzt Löw dabei auch weiterhin auf den Dortmunder Marcel Schmelzer. Der Linksverteidiger habe "großes Potenzial, ist noch jung und sehr ehrgeizig". Natürlich müsse er sich noch weiterentwickeln und den "nächsten Schritt machen", sagte der Bundestrainer: "Wir geben ihm die nötige Ruhe, den Rückhalt und einen Vertrauensvorschuss, sich entwickeln zu können." Aber jeder müsse sich "immer wieder neu bewähren, bei uns herrscht immer ein großer Konkurrenzkampf".

Erfreut hat Löw indes den guten Start von Lukas Podolski beim FC Arsenal zur Kenntnis genommen. Der Ex-Kölner habe "enorme Qualitäten. Jetzt wird er im Training mit vielen Weltklassespielern täglich gefordert, da wird er einen Schritt nach vorne machen".

Er sei auch "nicht unglücklich darüber", dass Podolski von Arsenal-Coach Arsene Wenger gelegentlich als Mittelstürmer eingesetzt wird, führte Löw weiter aus: "Es tut auch uns sicherlich gut, wenn Lukas wieder ein Gefühl für die Mittelstürmer-Position entwickelt." Durch die Verletzung von Mario Gomez ist der DFB-Sturm derzeit nur dünn besetzt. Zuletzt hatte Löw nur Miroslav Klose nominiert.

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