Champions League | 16.05.2013

Löw: Champions-League-Endspiel hilft Nationalteam

Das Champions-League-Endspiel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München nutzt auch der Nationalmannschaft, glaubt Bundestrainer Joachim Löw.
Text: SID Bild: SID-IMAGES/Firo/

Frankfurt/Main - Das Champions-League-Endspiel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München bereitet Joachim Löw bei der Länderspielreise in die USA große Probleme, dennoch nutze das Finale "auf jeden Fall auch uns als Nationalmannschaft", sagte der Bundestrainer am Donnerstag in Frankfurt/Main. "Das ist etwas ganz Besonderes, eine super Sache und top für den deutschen Fußball, die Vereine und die Spieler", meinte Löw über das deutsche Duell. Er selbst bedauere, nicht vor Ort in London sein zu können.

"Es ist schade, dass ich es nicht anschauen kann, aber es war für mich keine Frage, in den USA zu bleiben bei unserer Mannschaft und mit unseren Jungs zu trainieren und zu sprechen", sagte Löw.

Der Tross des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) weilt von 22. Mai bis 4. Juni in den Staaten, wo Löws Mannschaft auf Ecuador (29. Mai in Boca Raton) und die USA (2. Juni in Washington) trifft.

Für Löw ist es "klar, dass wir zur Anstoßzeit des Finals keine Trainingseinheit absolvieren, weil uns alle das Spiel wahnsinnig interessiert und wir es mit großer Neugierde, Spannung und Freude anschauen." Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff betonte, die Mannschaft werde die Partie "zusammen im Hotel gucken, einen großen Monitor aufbauen - und dann gespannt zuschauen."

Löw sieht im Endspiel "keinen ausgesprochenen Favoriten. Borussia Dortmund hat bewiesen, dass sie die Bayern bezwingen können, aber Bayern hat eine ganz, ganz starke Saison gemacht." Er erwarte, dass beide Teams verbissen um den Sieg kämpfen, sich darüber hinaus aber fair verhalten werden. "Ich sehe da keine Problematik. Beide spielen technisch anspruchsvollen Fußball und wollen nicht nur über Kampf und Härte zum Spiel finden. Beide Mannschaften müssen, wenn sie gewinnen wollen, ihre spielerischen Fähigkeiten einsetzen."

In Wembley werden sich 13 aktuelle deutsche Nationalspieler gegenüber stehen - sieben Dortmunder und sechs Bayern. Die beiden Dortmunder Sven Bender und Kevin Großkreutz reisen im Anschluss in die USA nach.

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