International

Ligue-1-Klubs streiken gegen "Reichensteuer"

Die französischen Profifußball-Klubs vereinen sich gegen die Steuerpläne der Regierung und haben für das letzte Wochenende im November einen Streik beschlossen. SID-IMAGES/AFP/FRANCK FIFE

Paris - Die französischen Profifußball-Klubs vereinen sich gegen die Steuerpläne der Regierung und haben für das letzte Wochenende im November einen Streik beschlossen. Das gab die Vereinigung der professionellen Fußball-Vereine (UCPF) am Donnerstag bekannt. "Wir werden Teil eines historisches Protests sein, und wir sind fest entschlossen, den Fußball zu retten. Es wird ein Wochenende ohne Spiele, dafür gibt es bei den Klubs einen Tag der offenen Tür", sagte UCPF-Präsident Jean-Pierre Louvel.

Der Streik richtet sich gegen die "Reichensteuer" der sozialistischen Regierung unter Führung des Präsidenten Francois Hollande. Ab dem 1. Januar sollen Unternehmen, also auch Fußball-Vereine, die Angestellten mehr als eine Million Euro pro Jahr zahlen, mit 75 Prozent Steuern zur Kasse gebeten werden. Für die Vereine der Ligue 1 bedeutet dies eine Mehrbelastung von insgesamt 44 Millionen Euro - 20 Millionen davon würden auf Paris St. Germain entfallen.

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