Bundesliga | 16.07.2012

Lanig: "Störfeuer" für Abstieg verantwortlich

Martin Lanig, Neuzugang bei Eintracht Frankfurt, hat die vielen Nebengeräusche abseits des Platzes für den Abstieg seines Ex-Klubs 1. FC Köln verantwortlich gemacht.
Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/OLIVER HARDT

Frankfurt/Main - Martin Lanig, Neuzugang bei Bundesliga-Aufsteiger Eintracht Frankfurt, hat die vielen Nebengeräusche abseits des Platzes für den Abstieg seines Ex-Klubs 1. FC Köln verantwortlich gemacht. "Da waren viele Baustellen, es war immer Unruhe, man konnte nie in Ruhe arbeiten", sagte der Mittelfeldspieler der Frankfurter Rundschau: "Es sind auch immer Interna aus der Mannschaft an die Presse herangetragen worden."

Auch der Konflikt des inzwischen entlassenen Trainers Ståle Solbakken mit dem ehemaligen Sportdirektor Volker Finke habe "die Mannschaft beeinflusst", sagte der 28-Jährige, der nach dem Abstieg des FC zur Eintracht gewechselt war: "Das sind lauter Störfeuer, die letztlich dazu führen, dass du absteigst."

Die Medien in der Domstadt seien "immer und überall dabei" gewesen, "das ist nicht angenehm", sagte Lanig: "Die Medien machen viel Stimmung, viel Politik, das spürt man ständig."

Bei seinem neuen Arbeitgeber sieht Lanig bessere Perspektiven. "Das hier sind alles gute Jungs, und das ist auch die Grundvoraussetzung, um erfolgreich Fußball zu spielen. Die Stimmung sei besser als in Köln, "aber das ist auch nicht schwierig", sagte er: "Ich denke, wir werden eine positive Runde spielen."

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