England | 11.11.2013

Kritik an Özil: "Wie ein Taschendieb"

Mesut Özil muss sich in England erstmals kritische Stimmen gefallen lassen.
Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/PAUL ELLIS

London - Mesut Özil muss sich in England erstmals kritische Stimmen gefallen lassen. Nach dem 0:1 mit dem FC Arsenal bei Manchester United am Sonntag geriet der deutsche Fußball-Nationalspieler ins Visier der Presse - auch wegen eines ungeschickten Interviews vor dem Spiel.

"Özil sagte, er komme nach Old Trafford, um Spaß zu haben. Den hatte er nicht. Er war wie ein Taschendieb, der nur im Sprint lebendig wurde. Wayne Rooney dagegen war gnadenlos", schrieb der Guardian und kommentierte bissig: "Willkommen in Waynes Welt!" Özil sei Arsenals "enttäuschendster Spieler" an einem körperlich brutalen Nachmittag mit echtem britischen Fußball gewesen, im Mirror stand: "Er war unsichtbar."

Da wussten die Journalisten allerdings wohl noch nicht, dass der 50-Millionen-Euro-Neuzugang der Gunners grippegeschwächt gespielt hatte. Wie sein Teamkollege Per Mertesacker reiste Özil (25) am Montag zunächst nicht zum Treffen der Nationalmannschaft in München vor den Länderspielen in Italien (15. November) und England (19. November).

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