WM | 16.11.2013

Kreuzbandriss: Khedira muss um WM fürchten

Nationalspieler Sami Khedira von Real Madrid hat im Länderspiel in Mailand gegen Italien (1:1) einen Riss des vorderen Kreuzbandes und einen Innenbandriss im rechten Knie erlitten.

Mailand - Schock-Nachricht für Joachim Löw und die deutsche Fußball-Nationalmannschaft: Sami Khedira hat beim 1:1 der DFB-Auswahl am Freitagabend in Mailand gegen Angstgegner Italien einen Innenbandriss und Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie erlitten und muss mit einem halben Jahr Pause rechnen. Damit droht der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler von Real Madrid auch für die WM-Endrunde im kommenden Sommer in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli 2014) auszufallen.

Laut Real sollte die Operation bereits am Samstag in der Hessingpark-Clinik in Augsburg durch Ulrich Boenisch im Beisein der Real-Ärzte Jesus Olmo und Francisco Morate vorgenommen werden. "Wir haben die Hoffnung, dass er zu Beginn der WM wieder gesund ist", sagte Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, der Khedira und Bundestrainer Löw somit Hoffnung machte.

Löw sagte zu schweren Verletzung eines seiner Leistungs- und Hoffnungsträger für die WM: "Das ist ein bitterer Rückschlag für Sami und uns alle. Er ist auf und neben dem Platz eine ganz große Kämpfernatur und Persönlichkeit. Er denkt immer positiv. Das wird ihm helfen, und daher bin ich auch optimistisch, dass er rechtzeitig bis zum Anpfiff der WM in Brasilien wieder fit wird. Wir wünschen ihm alles Gute und drücken ihm die Daumen, dass die Operation gut verläuft und er schnell in die Reha einsteigen kann."

Khedira war nach einem Zweikampf mit Andrea Pirlo liegengeblieben und war nach 67 Minuten ausgewechselt worden, für ihn kam der Dortmunder Sven Bender ins Spiel. Anschließend wurde er in ein Mailänder Krankenhaus zur Kernspin-Untersuchung gebracht.

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