WM

Kolumbien und Chile machen Riesenschritt zur WM

Mit Heimsiegen haben Kolumbien und Chile einen Riesenschritt in Richtung Fußball-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Brasilien gemacht. SID-IMAGES/AFP/MARTIN BERNETTI

Barranquilla - Mit Heimsiegen haben Kolumbien und Chile einen Riesenschritt in Richtung Fußball-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Brasilien gemacht. Uruguay meldete sich am viertletzten Spieltag der südamerikanischen Qualifikation durch ein 2:1 (1:0) in Peru im Kampf um eines der vier Direkttickets eindrucksvoll zurück.

Kolumbien festigte mit einem 1:0 (1:0) gegen Ecuador Platz zwei hinter dem spielfreien Spitzenreiter Argentinien. Beide weisen 26 Punkte auf und haben bei noch drei ausstehenden Spielen sieben Zähler Vorsprung auf Platz fünf und Uruguay, das nach derzeitigem Stand gegen einen Asienvertreter (Jordanien oder Usbekistan) die WM-Play-offs bestreiten muss.

Weder sintflutartiger Regen, der den Spielbeginn in Barranquilla um eineinhalb Stunden verzögerte, noch eine weitere Zwangspause nach Flutlichtausfall zu Beginn der zweiten Hälfte konnte die Cafeteros stoppen. Nachdem Ecuadors Gabriel Achilier (28.) wegen Notbremse Rot sah, nutzte James Rodríguez nur drei Minuten später die nummerische Überzahl zum Siegtor. Bei den Gästen verschoss jedoch Walter Ayovi (60.) einen Foulelfmeter.

In Santiago de Chile versetzten die Hausherren mit einem 3:0 (2:0) dem WM-Traum Venezuelas einen herben Dämpfer. Während der Mönchengladbacher Juan Arango bei den Gästen blass blieb, schossen Eduardo Vargas (11.), Marcos González (30.) und der Ex-Leverkusener Arturo Vidal (84.) für den neuen Tabellendritten den vierten Sieg in Folge heraus.

Chile verdrängte mit 24 Punkten Ecuador (21), das nun Uruguay (19) nach dessen Triumph in Lima im Nacken hat. Matchwinner beim amtierenden Südamerika-Meister war Liverpools Stürmer Luiz Suárez, der beide Tore für die "Urus" erzielte (43. Foulfelfmeter/67.) sowie den Platzverweis von Yoshima Yotún (45.) provozierte. Jefferson Farfán (83.) markierte erst spät den Anschlusstreffer.

Und so ist für den Schalker sowie seinen Bundesliga-Kollegen Claudio Pizarro (München) und Carlos Zambrano (Frankfurt), der wegen einer Gelbsperre nicht mitwirkte, der WM-Zug wohl abgefahren. Peru (14) hat als Tabellensiebter schon fünf Punkte Rückstand auf Platz fünf. Bei Arango und dem Sechsten Venezuela (16) keimt noch ein Fünkchen Hoffnung.

Im Kellerduell behielt Paraguay (11) gegen Bolivien (10) mit 4:0 (1:0) die Oberhand. Dank der Treffer von Jonathan Fabbro (16.), des Ex-Münchners Roque Santa Cruz (47.), Richard Ortiz (80.) und Gustavo Gómez (84.) gaben die Albirrojas die Rote Laterne des Schlusslichts an das Andenteam ab.

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