WM | 07.09.2013

Klinsmanns US-Boys verlieren in Costa Rica

Trainer Jürgen Klinsmann hat mit der US-Nationalmannschaft in der Qualifikation für die Fußball-WM 2014 einen Rückschlag hinnehmen müssen.

San José -

Trainer Jürgen Klinsmann hat mit der US-Nationalmannschaft in der Qualifikation für die Fußball-WM 2014 einen Rückschlag hinnehmen müssen. Der Gold-Cup-Gewinner unterlag in Costa Rica 1:3 (1:2) und kassierte damit die erste Niederlage nach 12 Siegen in Serie. Mit weiterhin 13 Punkten gaben die USA die Tabellenführung der CONCACAF-Qualifikationsgruppe an die Gastgeber ab, die nun 14 Zähler auf dem Konto haben.

"Diese Niederlage war unnötig, aber es ist, wie es ist", sagte Klinsmann. Nächster Gegner in der Qualifikation sind am Dienstag die Mexikaner, die sich Honduras trotz früher Führung im heimischen Stadion 1:2 (1:0) geschlagen geben mussten und auf Rang vier (8 Punkte) hinter Honduras (10) abrutschten. Für José Manuel "Chepo" de la Torre war es der letzte Auftritt, Mexikos Nationaltrainer wurde nach dem Spiel entlassen. Die Mannschaft wird vorerst vom bisherigen Co-Trainer Luis Fernando Tena betreut.

Mit einem Sieg gegen die krisendeln Mexikaner könnte sich die USA vorzeitig für die WM qualifizieren, wenn Honduras gegen Panama mindestens ein Remis gelingt. Tabellen-Schlusslicht bleibt Trainer Winfried Schäfer mit Jamaika (3), das in Panama 0:0 spielte. Die ersten drei der insgesamt sechs Teams lösen ein Direkt-Ticket nach Brasilien.

Für die US-Boys, bei denen der Ex-Bundestrainer die beiden Bundesliga-Profis Jermaine Jones (Schalke 04) und Fabian Johnson (1899 Hoffenheim) in der Startformation aufbot, traf einzig Kapitän Clint Dempsey (43.) in seinem 100. Länderspiel per Foulelfmeter. Johnny Acosta (3.) und Celso Borges (10.) hatten frühzeitig den schwachen Start der US-Auswahl bestraft, im zweiten Durchgang besiegelte Joel Campbell (75.) im Estadio Nacional von San José die gelungene Revanche der Gastgeber für das 1:0 der Amerikaner im umstrittenen Hinspiel im März dieses Jahres.

Die Partie in Denver hatte wegen eines Schneesturms kurz vor dem Abbruch gestanden, einen anschließenden Protest Costa Ricas lehnte der Weltverband FIFA allerdings ab. Vor diesem Hintergrund fiel der Empfang des Klinsmann-Teams in Mittelamerika feindselig aus: Die einheimischen Fans hatten den US-Bus bei der Ankunft auf dem Flughafen mit Eiern beworfen und die Spieler mit Buh-Rufen und Schmäh-Plakaten begrüßt.

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