WM | 19.06.2013

Klinsmann mit USA auf WM-Kurs: "Macht mich stolz"

Die USA hat Revanche genommen und nimmt durch das 1:0 gegen Honduras Kurs auf die WM. US-Coach Jürgen Klinsmann sprach mit dem SID nach der Partie in Sandy über die Qualifikation.
Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/ROBYN BECK

Sandy - Nachdem die Revanche gegen das kleine Honduras und der erfolgreiche Abschluss des WM-Dreierpacks geglückt waren, war Jürgen Klinsmann die Freude und Erleichterung deutlich anzusehen. Durch das 1:0 (0:0) in der WM-Qualifikation, das Jozy Altidore mit einem historischen Treffer sicherte, ist der ehemalige Bundestrainer mit der Nationalmannschaft der USA auf dem besten Weg in Richtung WM 2014 in Brasilien.

"Neun Punkte in drei Spielen ist das maximale Ergebnis und hat uns unserem vorrangigen Ziel, der WM-Qualifikation, enorm näher gebracht", sagte ein zufriedener Klinsmann nach der Partie in Sandy im US-Bundesstaat Utah im SID-Interview. Auch wenn er nach anfänglicher Kritik an seiner Arbeit, insbesondere nach dem peinlichen 1:2 im Hinspiel gegen Fußball-Zwerg Honduras, "keine Genugtuung" verspüren würde - eine Bestätigung, den richtigen Kurs eingeschlagen zu haben, sah Klinsmann allemal.

Es seien nicht nur die drei Siege gegen Honduras, Panama (2:0) und Jamaika (2:1) innerhalb von elf Tagen, "sondern es ist die Art und Weise unseres Auftretens, die mich stolz macht: Wir sind vier völlig unterschiedliche Aufgaben - ich zähle als viertes Spiel auch noch die Partie gegen Deutschland hinzu - am Ende einer anstrengenden Saison sehr professionell angegangen und haben sie alle erfolgreich gelöst." Dies würde in den USA "sehr wohl registriert".

Mit 13 Punkten aus sechs Spielen führen die USA, die am 2. Juni auch gegen die DFB-Auswahl 4:3 gewonnen hatte, die Tabelle der CONCACAF-Zone vor Costa Rica (11), Mexiko (8) und Honduras (7) souverän an. Da die ersten drei Teams der Gruppe das Ticket für die WM-Endrunde lösen, scheint die Qualifikation nur noch Formsache.

Selbst Klinsmann (48) weiß bei allen "gefährlichen Streckenabschnitten", die in den abschließenden vier Spielen noch lauern, "dass wir jetzt wieder auf Kurs sind und uns in eine sehr gute Ausgangsposition gebracht haben".

Entscheidenden Anteil daran hatte wieder einmal Torjäger Altidore mit seinem durch den Hoffenheimer Fabian Johnson vorbereiteten Treffer des Tages in der 73. Minute. Der 24 Jahre alte Legionär vom niederländischen Erstligisten AZ Alkmaar ist damit erst der sechste US-Spieler, der in vier Spielen nacheinander einen Treffer erzielte.

Überhaupt spielen für Klinsmann die Spieler aus Europa mit Blickrichtung Brasilien eine entscheidende Rolle. "Sie sind für uns sehr wichtig", lobte Klinsmann, der immer wieder vor allem den Schalker Jermaine Jones hervorhebt: "Er ist bei uns ein absoluter Führungsspieler geworden."

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