WM | 10.10.2013

Klinsmann gegen Schäfer: Keine Schützenhilfe

Auf Schützenhilfe von Jürgen Klinsmann darf Winfried Schäfer auf dem Weg nach Brasilien nicht hoffen. Für den US-Nationaltrainer, "ist es der Beginn der WM-Vorbereitung".

Kansas City - Auf Schützenhilfe von Jürgen Klinsmann darf Winfried Schäfer auf dem Weg nach Brasilien nicht hoffen. "Für uns ist es nicht das Ende der Qualifikation, es ist der Beginn der WM-Vorbereitung", stellte US-Nationaltrainer Klinsmann vor dem Duell gegen die von Schäfer betreute jamaikanische Fußball-Nationalmannschaft klar.

Die Reggae Boyz müssen am Freitag in Kansas City und dann zum Abschluss der Qualifikation am kommenden Dienstag zuhause gegen Honduras unbedingt gewinnen, um die nur noch theoretische Chance auf die Weltmeisterschaft 2014 zu wahren. "So einfach ist das. Wir haben keine andere Wahl", sagte der 63 Jahre alte Schäfer.

Der frühere Bundesliga-Coach hat den schweren Job in Jamaika im Juli übernommen. Seitdem hat es in der Qualifikation aber gerade zu zwei Remis gereicht, doch Schäfer will nicht aufgeben: "Ich hätte den Job nicht angenommen, wenn es keine Hoffnung geben würde." Die von Ex-Bundestrainer Klinsmann trainierte USA mit dem Schalker Jermaine Jones hat das Brasilien-Ticket dagegen schon gesichert.

Derzeit belegt Jamaika in der CONCACAF-Gruppe mit gerade einmal vier Punkten nach acht Spielen den letzten Platz. Der Rückstand auf das Viertplatzierte Panama und den Fünften Mexiko beträgt jeweils vier Zähler. Selbst zwei Siege wären für Jamaika jedoch zu wenig, sollten Panama und/oder Mexiko in den beiden abschließenden Runden ein Spiel gewinnen.

Die USA, die auch noch gegen Panama spielt, hatte sich zuletzt durch ein 2:0 gegen Mexiko das WM-Ticket gesichert. "Der amerikanische Fußball ist weiter im Kommen", sagte Klinsmann (49) unlängst. Man könne sich jetzt "akribisch auf die Weltmeisterschaft vorbereiten".

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