WM | 15.05.2014

Klinsmann: Für Deutschland sind kaum "Hausaufgaben" nötig

Jürgen Klinsmann sieht dem Gruppenspiel der USA gegen Deutschland bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien mit Gelassenheit entgegen.
Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Stanford - Jürgen Klinsmann sieht dem Gruppenspiel der USA gegen Deutschland bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien mit Gelassenheit entgegen. "Wir werden sehr gut vorbereitet sein. Wir werden für jede Mannschaft, auf die wir treffen, unsere Hausaufgaben machen, inklusive Deutschland, auch wenn ich glaube, dass ich bei Deutschland nicht viele Hausaufgaben machen muss", sagte der US-Nationaltrainer in Stanford/Kalifornien. 

Er wisse jedoch nicht, ergänzte Klinsmann, ob es ein Vor- oder Nachteil sei, dass er die deutsche Mannschaft und Bundestrainer Joachim Löw schon so gut kenne: "Ich hoffe, dass wir schon ein paar Punkte in der Tasche haben, wenn wir auf Deutschland treffen", sagte der ehemalige Chefcoach des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Die USA und Deutschland treffen am letzten Spieltag der Gruppe G in Recife aufeinander (26. Juni).

Zuvor spielen die Amerikaner in Natal gegen Ghana und in Manaus "gegen Mister Ronaldo", wie Klinsmann scherzhaft sagte. Damit stehen den USA, die ihr Stammquartier bei Sao Paulo aufschlagen, die weitesten Reisen aller 32 Vorrundenteilnehmer bevor. Zuvor aber, betonte Klinsmann, müsse seine Mannschaft gegenüber den Gruppengegnern aufholen: "Einige unserer Gegner kommen aus einer zehn bis elf Monate langen Saison."

In der Universitätsstadt südlich von San Francisco bereitet sich die US-Nationalmannschaft in einem dreiwöchigen Trainingslager auf die WM (13. Juni 12. Juli) vor. Zum bislang 30-köpfigen Aufgebot gehören auch John Brooks (Hertha BSC), Timothy Chandler (1. FC Nürnberg), Fabian Johnson (1899 Hoffenheim) und Julian Green (Bayern München) sowie der in Bremen geborene Terrence Boyd (Rapid Wien).

Klinsmann konnte am Mittwoch zunächst lediglich 21 von 30 Spielern aus seinem vorläufigen Kader begrüßen. Fünf Spieler, darunter der ehemalige Frankfurter und Schalker Jermaine Jones (Besiktas Istanbul), stoßen wegen Pflichtspielen ihrer Klubs erst zu Wochenbeginn zur Mannschaft.

 

 

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