2.Bundesliga

Keine "Luftnummern" mehr - Aufstieg als Ziel

Peter Neururer will künftig auf öffentliche Auftritte am Rande der Lächerlichkeit verzichten. SID-IMAGES/Firo/

Bochum - Peter Neururer will künftig auf öffentliche Auftritte am Rande der Lächerlichkeit verzichten. Zuletzt hatte sich der Trainer des Fußball-Zweitligisten VfL Bochum nach dem geglückten Klassenerhalt in einer Live-Sendung bei Sport1 die Haare in den Vereinsfarben blau und weiß färben sowie das Klub-Logo auf die Stirn malen lassen.

"Das war eine Wette, die blöd formuliert war. Das war eine Luftnummer. Das hatte mit Seriosität, die wir als Trainer verkörpern wollen, nichts zu tun. Aber es ist gesagt worden, also habe ich es gemacht, fertig und aus", sagte Neururer im SID-Interview: "Das war wie früher die Tanzerei vor den Fans. Beides wird es mit mir nie mehr geben."

Ein neuer Vertrag für den 58-Jährigen, der den VfL nach der Entlassung von Karsten Neitzel erst sechs Spieltage vor Saisonende übernommen hat, scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. "Wir sind auf einem guten Weg. Es geht nur noch um Kleinigkeiten", sagte Neururer über die Gespräche mit dem Aufsichtsrat.

Alles läuft auf einen Zweijahresvertrag hinaus. "Ich rede nicht über Vertragsinhalte. Aber man redet natürlich über die Entwicklung bis zum Punkt X, und Punkt X ist die Bundesliga", sagte Neururer, der die Bochumer in seiner ersten Amtszeit zwischen 2001 und 2005 bis in den UEFA-Cup geführt hatte.

Den sofortigen Aufstieg anzupeilen, sei "unglaubwürdig". Man werde versuchen, in der nächsten Saison mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben. "Im darauf folgenden Jahr müssen wir die Schritte so weit eingeleitet haben, dass wir sagen können, wir nehmen die Rückkehr in die Bundesliga in Angriff. Das muss das Ziel sein", sagte Neururer: "Ob das dann direkt der Aufstieg sein muss, ist eine andere Sache."

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