Italien | 21.08.2013

Italien verschärft Kampf gegen Rassismus

Nach dem jüngsten Rassismus-Skandal um Miroslav Kloses Klub Lazio Rom will der italienische Fußballverband (FIGC) die Maßnahmen zur Bekämpfung rassistischer Vorfälle verschärfen.

Rom - Nach dem jüngsten Rassismus-Skandal um Miroslav Kloses Klub Lazio Rom will der italienische Fußballverband (FIGC) die Maßnahmen zur Bekämpfung rassistischer Vorfälle verschärfen. Vereine, deren Anhänger durch rassistisches Fehlverhalten auffallen, müssen mit der Schließung ihrer Fankurven rechnen. Sollten sich die Vorfälle wiederholen, muss der Verein eine Geldstrafe von 50.000 Euro zahlen und ein Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. "Wir wollen Rassisten aus den Stadien verbannen", sagte Verbandspräsident Giancarlo Abete.

Lazio Rom wartet indes auf das Ergebnis seines Einspruchs gegen den Sportgerichts-Beschluss, der die Schließung der Nordkurve des Olympiastadions in Rom beim Liga-Auftakt gegen Udinese Calcio am Sonntag vorsieht. Lazio war wegen Schmähungen seiner Fans gegen die dunkelhäutigen Spieler Paul Pogba, Kwadwo Asamoah und Angelo Ogbonna im Supercup-Duell mit Juventus Turin (0:4) bestraft worden.

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