Italien

Hungerstreik: Sorge um italienischen Profi Pesoli

In Italien wächst die Sorge um den Gesundheitszustand von Emanuele Pesoli, Profi des italienischen Zweitligisten Hellas Verona, der sich seit Samstag im Hungerstreik befindet. SID-IMAGES/AFP/FABIO MUZZI

Rom - In Italien wächst die Sorge um den Gesundheitszustand von Emanuele Pesoli, Profi des italienischen Fußball-Zweitligisten Hellas Verona, der sich am Samstag vor dem Sitz des nationalen Fußballverbandes FIGC in Rom angekettet hat und sich seitdem im Hungerstreik befindet.

Ein Arzt, der den 31-Jährigen besuchte, stellte einen Abfall des Blutdrucks fest, doch Pesoli will seinen Protest nicht aufgeben. Dies berichtete die Gazzetta dello Sport am Dienstag. Er will damit gegen die dreijährige Sperre protestieren, zu der er wegen Verwicklung in den Wett- und Manipulationsskandal verurteilt worden war.

Zu jener Zeit stand er beim Zweitligisten AC Siena unter Vertrag. Pesoli forderte ein Treffen mit den Spielern Carlo Gervasoni und Filippo Carobbio, die ihn der Spielabsprachen beschuldigt haben. Die Aussagen der beiden geständigen Spieler wurden von der Disziplinarkommission des Verbandes für glaubwürdig erachtet.

Verbandspräsident Luigi Abete erklärte sich bereit, noch im Laufe dieser Woche Pesoli zu treffen. Er könne ihm jedoch kein Gespräch mit Gervasoni und Carobbio vermitteln. Nur das Sportgericht des Verbandes, ein vollkommen autonomes Organ, könne Pesoli vor seinen Beschuldigern stellen. Der Spieler dankte Abete, betonte jedoch, dass er seinen Protest fortsetzen werde. "Mein Leben ist ruiniert für etwas, was ich nicht getan habe. Ich bleibe hier, solange ich kann", sagte der Spieler.

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