Bundesliga

Hoeneß glaubt an "ein relativ gutes Ende"

Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß glaubt an einen versöhnlichen Ausgang seiner Steueraffäre. "Ich bin relativ zuversichtlich, dass es ein relativ gutes Ende nehmen wird". SID-IMAGES/AFP/CHRISTOF STACHE

München - Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß glaubt an einen für ihn versöhnlichen Ausgang seiner Steueraffäre. "Ich bin relativ zuversichtlich, dass es ein relativ gutes Ende nehmen wird", sagte der 61-Jährige vor dem Spiel um den Uli-Hoeneß-Cup gegen den FC Barcelona im ZDF.

Ob er weiter Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender bleiben wird, werde sich "sicher in den nächsten zwei oder drei Monaten entscheiden", sagte Hoeneß, der zuletzt wochenlang geschwiegen hatte: "Ich werde in aller Ruhe abwarten, wie die Steuerangelegenheit zu Ende geht, dann werden wir sehen, wie es weitergeht. Im Moment kann ich es noch nicht abschließend sagen." In den vergangenen Wochen habe er aber "unheimlich viel Zustimmung bekommen, vor allem von den Fans, aber auch vom Aufsichtsrat".

Hoeneß hatte Anfang dieses Jahres beim Finanzamt Selbstanzeige wegen eines nicht ordnungsgemäß deklarierten Kontos in der Schweiz erstattet. Der Spiegel hatte zuletzt berichtet, die Staatsanwaltschaft München II wolle zwei Jahre Haft auf Bewährung beantragen, zudem soll Hoeneß eine Geldstrafe von 720 Tagessätzen zahlen. Das mögliche Urteil könne nach dem Bericht des Nachrichtenmagazins deshalb so milde ausfallen, weil ein Großteil von Hoeneß' rund 3,2 Millionen Euro Steuerschulden angeblich bereits verjährt ist.

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