WM

Hitze für Hitzfeld größter Gegner

Das Trainingscamp noch im Rohbau, die Hitze als "vierter Vorrundengegner" und das deutsche Team als Nachbar bringen Hitzfeld nicht aus der Ruhe. SID-IMAGES/SID-IMAGES/PIXATHLON/

Florianópolis - Das Trainingscamp noch im Rohbau, die Hitze als "vierter Vorrundengegner" und das deutsche Team als Nachbar bringen Ottmar Hitzfeld knapp vier Monate vor Anpfiff der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien nicht aus der Ruhe. "Ich gehe relaxt an die WM ran", erklärte der Schweizer Nationaltrainer am Rande des FIFA-Team-Workshops in Florianópolis.

Vor allem der Abstecher zuvor ins WM-Quartier in der Nähe von Porto Seguro hat den früheren Bundesliga-Erfolgscoach beruhigt. Auch wenn am Trainingsplatz gerade erst die Untergrundarbeiten laufen, von Umkleidekabinen und Tribünen noch nichts zu sehen ist, habe er keine Bedenken, "dass in zwei, drei Monaten alles hergestellt" sei.

Den Aufenthalt in Florianópolis nutzte der 65-Jährige gerade "wegen der warmen Bedingungen im Norden" auch zu einem Meinungsaustausch mit der DFB-Delegation. Schließlich schlagen die Deutschen ihr WM-Hauptquartier nur rund 20 Kilometer weiter nördlich auf. "Vielleicht können wir ja ein Trainingsspielchen unter Nachbarn organisieren", regte der gebürtige Lörracher aus Spaß an.

Seine heftige Kritik am feuchttropischen Spielort Manaus, wo die Schweiz am 25. Juni zum Vorrundenabschluss auf Honduras trifft, wollte er beim FIFA-Meeting nicht mehr zur Sprache bringen. "Ich weiß genau, dass man bei der FIFA wenig Möglichkeiten hat, Einfluss zu nehmen. Wenn etwas beschlossen ist, dann ist es beschlossen", erklärte Hitzfeld, ließ aber wissen: "Das Klima ist als Gegner auch zu berücksichtigen."

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