Bundesliga

Heynckes: Keine Rücksicht auf Arsenal-Spiel

Jupp Heynckes will trotz des klaren 17-Punkte-Vorsprungs in der Bundesliga keine Rücksicht auf das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen den FC Arsenal nehmen. SID-IMAGES/AFP/DANIEL ROLAND

München - Bayern Münchens Trainer Jupp Heynckes will trotz des klaren 17-Punkte-Vorsprungs in der Bundesliga keine Rücksicht auf das Achtelfinal-Rückspiel am Mittwoch in der Champions League gegen den FC Arsenal nehmen. "Daran denken wir noch nicht. Wir wollen in der Liga weiter so marschieren und unseren Vorsprung möglichst ausbauen. Wir dürfen nicht nachlassen", sagte der 67-Jährige vor dem Ligaspiel gegen Fortuna Düsseldorf am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!).

Heynckes wird gegen den Aufsteiger wohl nicht groß rotieren, um vor dem Rückspiel gegen die Engländer am Mittwoch den Rhythmus nicht zu verlieren. Eine Überlegung sei allerdings, so der Bayern-Coach, den gegen Arsenal gesperrten Bastian Schweinsteiger gegen die Fortuna durch Luiz Gustavo zu ersetzen, um dem Brasilianer an der Seite von Javi Martínez Spielpraxis zu geben.

Auch wenn er die Partie gegen Arsenal "losgelöst" vom Düsseldorf-Spiel sieht, ein bisschen dachte Heynckes schon an die Aufgabe in der Königsklasse: "Arsenal spielt am Wochenende nicht und kann sich optimal vorbereiten. Das zeigt, dass sie nicht herkommen um auszuscheiden, sondern das Unmögliche noch möglich machen wollen."

Noch offen ist gegen Düsseldorf, ob Stürmer Mario Gomez zur Verfügung steht. Der Nationalspieler leidet an einer Prellung des Beckenkamms und musste deshalb am Donnerstag das Training abbrechen. Besser sieht es dagegen bei Arjen Robben aus, der seine Wadenprobleme überwunden hat und im Training seit Donnerstag wieder voll belastbar ist.

Heynckes warnte seine Stars am Freitag davor, das 5:0 im Hinspiel gegen Düsseldorf als Maßstab zu nehmen. "Die Fortuna hat sich als Aufsteiger etabliert. Wenn man die fünf Treffer von uns wegnimmt, stehen sie in der Defensive gut. Wir müssen uns voll konzentrieren", sagte er.

Was die Konkurrenz macht, vor allem Dortmund im Derby bei Schalke, interessiere ihn dabei nicht. "Wir schauen nicht auf die anderen Plätze." Genauso wenig sei es beim FC Bayern Thema, an welchem Spieltag die Meisterschaft gesichert sein könnte: "Das wäre der falsche Ansatz. Wir wollen einfach weitermachen."

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