Bundesliga | 29.10.2013

Heldt attackiert Hitzfeld: Schade und enttäuschend

Schalkes Horst Heldt hat den Schweizer Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld wegen seiner Aussagen, Kevin-Prince Boateng sei angeschlagen zu den Knappen gewechselt, attackiert.
Text: SID Bild: SID-IMAGES/Firo/

Gelsenkirchen - Schalkes Sportvorstand Horst Heldt hat den Schweizer Fußball-Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld attackiert. "Ich weiß nicht, was Ottmar Hitzfeld aus der Ferne bewegt, so etwas zu behaupten. Das ist schade und enttäuschend", sagte Heldt der Bild-Zeitung. Hitzfeld hatte bei Sky90 den Verdacht geäußert, dass Zehn-Millionen-Zugang Kevin-Prince Boateng "angeschlagen war, als er gekommen ist. Dass man ihn dadurch überhaupt erst bekommen hat".

Heldt erklärte, es sei für ihn "nicht nachvollziehbar, dass er über Dinge spricht, die er nicht beurteilen kann. Fakt ist: Kevin-Prince Boateng war bis auf zwei Spiele immer dabei. Und er hat auch in Italien in den vergangenen beiden Spielzeiten fast alle Partien absolviert".

Hitzfeld, langjähriger Erfolgstrainer von Bayern München und Borussia Dortmund, erklärte derweil in der Bild seine Andeutungen. "Ich habe von einem italienischen Agenten, der Milan (Boatengs Ex-Klub AC Mailand, d. Red.) nahe steht, die Information bekommen, dass Boateng schon bei Milan diverse Probleme mit dem Knie hatte", sagte der 64-Jährige.

Boateng hatte zuletzt wegen Knieproblemen eine Trainingspause einlegen müssen und selbst erklärt: "Das linke Knie ist meine Schwachstelle."

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