2. Bundesliga

Fürth bleibt "Herbstmeister" Köln auf den Fersen

Absteiger SpVgg Greuther Fürth bleibt auf dem direkten Weg zurück in die Fußball-Bundesliga. Am letzten Hinrunden-Spieltag sicherten sich die Franken ein 3:1 beim SV Sandhausen. SID-IMAGES/Firo/

Sandhausen - Absteiger SpVgg Greuther Fürth bleibt auf dem direkten Weg zurück in die Fußball-Bundesliga. Am letzten Hinrunden-Spieltag der 2. Liga sicherten sich die Franken durch ein 3:1 (1:1) beim SV Sandhausen den zweiten Tabellenplatz, einen Punkt hinter "Herbstmeister" 1. FC Köln. Zoltán Stieber per Foulelfmeter (56.) und Florian Trinks (76.) erzielten die Treffer zum Sieg. Zuvor hatte Niclas Füllkrug (32.) die Führung der zu Hause zuvor unbesiegten Gastgeber durch Simon Tüting (16.) ausgeglichen.

Von einem möglichen Wiederaufstieg wollte der Fürther Trainer Frank Kramer nach dem Spiel aber nach wie vor nichts wissen. Dass seine Mannschaft nach dem Abstieg und dem Umbruch so schnell Fuß gefasst habe, sei "für alle überraschend", räumte er stolz ein. Es seien aber erst 17 von 34 Spielen gespielt, und wichtig sei jetzt das Auswärtsspiel am kommenden Wochenende bei Arminia Bielefeld - "alles andere lässt uns total kalt", sagte Kramer bei Sky.

Trotz deutlicher Überlegenheit tat sich Fürth vor 4000 Zuschauern zunächst schwer gegen gut verteidigende Sandhäuser und leistete sich selbst Unachtsamkeiten in der Defensive. Eine dieser Situationen nutzte Sandhausen nach einer Viertelstunde mit einer einstudierten Eckballvariante zur Führung. Erst nach gut 20 Minuten kam Fürth besser ins Spiel, fand Räume in der Abwehr der Gastgeber und nutzte gleich den ersten groben Fehler zum Ausgleich durch Füllkrug, der aus halbrechter Position traf.

Danach taten sich bei den Gastgebern immer wieder große Lücken auf, besonders, wenn Fürth seine schnellen Gegenangriffe startete. Weitere gute Chancen vor und nach der Pause ließen die Franken aber zunächst ungenutzt. Ein erster Treffer von Trinks (52.) zählte zudem nicht - er hatte den Ball unabsichtlich mit der Hand über die Linie gelenkt und dies Schiedsrichter Jochen Drees (Münster-Sarmsheim), der erst auf Tor entscheiden wollte, fairerweise auch angezeigt.

Kurz darauf pfiff Drees dann Foulelfmeter: Julian Schauerte hatte Robert Zillner zu Fall gebracht. Stieber verwandelte sicher. Fürth suchte danach die endgültige Entscheidung, vergab aber eine Reihe guter Chancen, ehe Trinks, neben Mergim Mavraj und Zillner Bester seiner Mannschaft, noch einmal traf - diesmal allerdings regulär. Bei Sandhausen gefiel neben Torschütze Tüting Denis Linsmayer.

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