Bundesliga

Für immer FC Bayern: Schweini will Klub führen

Bastian Schweinsteiger macht sich schon vor seinem Karriereende Gedanken über die Zeit danach und hat in einem launigen Interview eine interessante Vision verraten. SID-IMAGES/Pixathlon/

München - Bastian Schweinsteiger macht sich schon vor seinem Karriereende Gedanken über die Zeit danach und hat in einem launigen Interview eine interessante Vision verraten. "Es wäre schon witzig, wenn in 30 Jahren Philipp Lahm, Thomas Müller und ich anstatt Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge die Regie bei Bayern führen würden", sagte der 29-Jährige bei Sport1: "Thomas würde viel nach außen reden und Philipp und ich entscheiden, was passiert!"

Den FC Bayern zu verlassen, kann sich das Eigengewächs Schweinsteiger jedenfalls "momentan gar nicht vorstellen. München hat so viel zu bieten. Nicht nur der Verein, sondern auch die Stadt. Der Fußball macht mich hier natürlich auch sehr glücklich. Ebenso wie die Menschen hier". Er wisse zwar "nicht, was ich dann in 20 Jahren sagen werde. Für mich ist Bayern München meine Heimat."

Er könne "schwer vorhersagen, was in drei Jahren ist", hat aber "noch große Ziele mit Bayern. National alles zu erreichen, aber auch das zu schaffen, was noch keiner Mannschaft vorher gelungen ist - die Champions League zu verteidigen! Jetzt mit dem neuen Trainer sehe ich durchaus die Chance, den Titel zu verteidigen".

Die Frage nach den traurigsten Momenten seiner Fußballer-Zeit beantwortete Schweinsteiger ohne Zögern. "Beim FC Bayern hatten wir sicherlich schon viele schwere Niederlagen. Die Zeit mit Sebastian Deisler hat mich aber besonders traurig gemacht - oder auch die Sache mit Robert Enke", sagte er. Deisler hatte 2004 aufgrund von Depressionen seine Karriere vorzeitig beendet, Enke hatte sich 2009 aufgrund von Depressionen das Leben genommen.

Für die lustigsten Momente habe derweil meist Franck Ribéry gesorgt. "Es kam schon vor, dass er bei Mitspielern einen Fisch im Kofferraum versteckt hat und dies lange für sich behalten hat", berichtete der Vize-Kapitän über Europas Fußballer des Jahres: "Als er den Kofferraum etwas später geöffnet hat, konnte man natürlich alles was da drin war nur noch wegwerfen."

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