DFB-Pokal

FSV Frankfurt verhindert mit Kraftakt Pokal-Aus

Zweitligist FSV Frankfurt hat die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Die Mannschaft besiegt die Sportfreunde Siegen 5:4 im Elfmeterschießen. SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Siegen - Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt hat nach dem Fehlstart in der Liga das frühe Aus im DFB-Pokal mit einem Kraftakt verhindert. Trotz 0:2-Rückstand und Unterzahl siegte die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann in Runde eins beim Regionalligisten Sportfreunde Siegen 5:4 im Elfmeterschießen. Nach Verlängerung hatte es 3:3 (2:2, 1:2) gestanden.

Zum Matchwinner für die Hessen, die mit zwei Niederlagen in die Liga gestartet waren, avancierte Keeper Patric Klandt nach 16 Elfmetern. Der 30-Jährige parierte die Elfmeter von Philipp Frisch, Mirson Volina und Mathias Hartwig.

Zouhair Bouadoud (17.) und Ali Ibrahimaj (32.) hatten zuvor bei ihren Toren im ersten Durchgang die Schwächen in der Frankfurter Defensive genutzt. Zafer Yelen (41.) gelang für den FSV vor 4226 Zuschauern der Anschlusstreffer noch vor der Pause, Edmond Kapllani rettete den Favoriten in die Verlängerung (73., Foulelfmeter). Dort traf Kapllani (98.) erneut, ehe Bouadoud (118.) das 3:3 erzielte. Die Gäste spielten ab der 86. Minute in Unterzahl, nachdem Marcel Kaffenberger wegen einer Notbremse vom Platz gestellt worden war.

Frankfurt begann schwungvoll. Yelen und Vincenzo Grifo scheiterten bei einer Doppelchance in der achten Minute an Siegens Schlussmann Dominik Poremba. Nach zwölf Minuten humpelte FSV-Innenverteidiger Björn Schlicke verletzt vom Platz und die Frankfurter verloren etwas die Ordnung. Dem ersten Gegentreffer durch Bouadoud ging ein grober Patzer von Alexander Huber voraus, der den Ball im eigenen Strafraum an Ibrahimaj verlor.

Nach dem Rückstand erhöhten die Hessen den Druck und schnürten die Gastgeber in ihrer Hälfte ein. Doch der FSV zeigte sich bei Kontern anfällig. Ibrahimaj profitierte davon und schloss einen schnellen Gegenstoß zum 2:0 ab. Yelen gelang per Abstauber noch vor der Pause der Anschluss.

Auch nach dem Wechsel hatten die Gäste deutliche Feldvorteile, große Chancen blieben zunächst aber Mangelware. Erst der Elfmeter von Kapllani brachte den Ausgleich. In der Verlängerung traf der Torjäger erneut, doch Bouadoud erzwang das Elfmeterschießen, in dem der Zweitligist glücklich triumphierte.

Hinweis: Wenn Du feststellst, dass hier rechtes Gedankengut verbreitet wird, Nutzer diskriminiert werden oder die Diskussion einen unschönen Ton annimmt, dann informiere uns bitte per Mail! Wir werden dann gegebenenfalls eingreifen. Diskussionen bei 11FREUNDE sollen sportlich und sauber ablaufen!