Bundesliga | 23.11.2013

Freiburg hält Braunschweig auf Distanz

Im Bundesliga-Kellerduell schlägt der SC Freiburg Eintracht Braunschweig mit 1:0 (0:0). Gelson Fernandes trifft für das Team von Trainer Christian Streich.

Braunschweig - Das Kellerduell gewonnen und den Abstiegsrivalen Eintracht Braunschweig auf Distanz gehalten: Der SC Freiburg schöpft im Kampf um den Klassenerhalt ein wenig Luft. Die Mannschaft von Trainer Christian Streich setzte sich bei den Niedersachsen nicht unverdient mit 1:0 (0:0) durch und liegt nun drei Punkte vor dem Aufsteiger.

Vor 21.810 Zuschauern im Eintracht-Stadion erzielte Gelson Fernandes den Treffer des Tages. Der Mittelfeldspieler verschaffte sich in der 52. Minute mit einer geschickten Körpertäuschung Platz im Strafraum und war per Flachschuss erfolgreich. Für die Gastgeber war es nach zwei Zu-Null-Spielen nacheinander wieder eine Partie mit einem Gegentor.

Besonders in der ersten Halbzeit waren beide Mannschaften mehr auf Absicherung des eigenen Tores als auf eigene vielversprechende Offensivaktionen fokussiert. Dementsprechend entwickelte sich zunächst eine eher unspektakuläre Begegnung, die sich überwiegend zwischen beiden Strafräumen abspielte.

Wirklich große Gefahr drohte dem Gehäuse der Gäste lediglich in der 21. Minute, als ein Fernschuss von Omar Elabdellaoui den Freiburger Torhüter Oliver Baumann zu einer Parade zwang. In der 9. Minute traf Eintracht-Kapitän Deniz Dogan in ausssichtsreicher Position den Ball nicht voll.

60 Sekunden später schob Sebastian Freis den Ball knapp am Tor der Niedersachsen vorbei. Pech hatte die Elf aus dem Breisgau in der 26. Minute, ein Kopfball von Nicolas Höfler traf lediglich die Unterkante der Latte.

Vier Minuten nach dem Seitenwechsel rettete Baumann aus kurzer Distanz gegen einen Schuss des freistehenden Norman Theuerkauf, 180 Sekunden später traf Fernandes. Danach wurde die Begegnung, in erster Linie von den Braunschweigern initiiert, zusehends lebendiger, ohne dass sich vorerst etwas am Zwischenstand änderte.

Streichs Team musste stark ersatzgeschwächt bei den Norddeutschen antreten. Den Platzherren fehlte Stürmer Dennis Kruppke wegen Wadenproblemen.

Neben Spielführer Dogan verdiente sich bei den Braunschweigern, die nun ein schweres Auswärtsspiel beim Triple-Gewinner Bayern München erwartet, die Leverkusener Leihgabe Karim Bellarabi trotz Adduktorenbeschwerden eine gute Note. Stärkste Freiburger Akteure waren Oliver Sorg und Torschütze Fernandes.

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