WM | 11.06.2013

Fortune Kruse bringt Osiecks Socceroos auf WM-Kurs

Australien hat sich für den Endspurt um einen Platz bei der WM 2014 in Brasilien mit seinem deutschen Nationaltrainer Holger Osieck in eine komfortable Ausgangssituation gebracht.
Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/WILLIAM WEST

Sydney - Australien mit seinem deutschen Nationaltrainer Holger Osieck und Südkorea haben sich für den Endspurt um einen Platz bei der Fußball-WM 2014 in Brasilien in komfortable Ausgangssituationen gebracht. Australien übernahm angeführt vom überragenden Bundesliga-Profi Robbie Kruse durch den 4:0 (1:0)-Erfolg gegen Jordanien in Sydney in der Asien-Gruppe B vor dem letzten Spieltag hinter dem schon qualifizierten Gruppensieger Japan den zweiten Platz, der im Endklassement die direkte Teilnahme am WM-Turnier bedeutet.

Spitzenreiter Südkorea fehlt in der Gruppe A nach dem 1:0 (1:0)-Sieg gegen Usbekistan nur noch ein Punkt aus seinem letzten Match am Dienstag (18. Juni) gegen den Iran zur neuerlichen WM-Teilnahme.

Kruse war vor 43.785 Zuschauern der Matchwinner für die Platzherren. Der Offensivspieler von Erstliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf, der in der kommenden Saison für Champions-League-Teilnehmer Bayer Leverkusen aufläuft, bereitete zunächst die beiden ersten Treffer der Australiens durch Mark Bresciano (15.) und Tim Cahill (61.) vor und sorgte danach selbst für das entscheidende 3:0 (76.). Lucas Neill markierte sechs Minuten vor dem Abpfiff den Endstand.

Australien kann am kommenden Dienstag (18. Juni) in seinem letzten Gruppenspiel durch einen weiteren Sieg gegen den Irak das Ticket nach Südamerika aus eigener Kraft lösen. Einen Punkt hinter dem Team von "Down under" lauert der Oman auf dem dritten Rang vor seinem gleichzeitigen Duell mit Jordanien, das zwei weitere Zähler zurück nur noch theoretische Chancen hat, auf Punktverluste von Osiecks Mannschaft. Die Tabellendritten der beiden Asien-Gruppen ermitteln den Teilnehmer für die Play-offs gegen den Südamerika-Fünften.

Südkorea tat sich in Seoul gegen Usbekistans Überraschungsmannschaft unerwartet schwer. Gegen den zuvor punktgleichen Verfolger benötigten die Gastgeber bezeichnenderweise ein Eigentor durch Akmal Schorachmedow (42.) zum Erfolg. Südkoreas baute seinen Vorsprung auf die zweitplatzierten Usbeken damit auf drei Punkte aus. Der Iran hatte am Dienstagabend gegen den Libanon die Chance, an Usbekistan vorbei bis auf einen Zähler an die WM-Mitausrichter von 2002 heranzurücken.

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