2.Bundesliga

Fortuna trotz Abstieg gesund: 3,7 Millionen Gewinn

Düsseldorf - Trotz des Abstiegs aus der Fußball-Bundesliga geht es Fortuna Düsseldorf wirtschaftlich so gut wie lange nicht mehr. Bei seiner Jahreshauptversammlung vermeldete der Zweitligist für das abgelaufene Geschäftsjahr 2012/13 einen Gewinn von 3,7 Millionen Euro.

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Düsseldorf - Trotz des Abstiegs aus der Fußball-Bundesliga geht es Fortuna Düsseldorf wirtschaftlich so gut wie lange nicht mehr. Bei seiner Jahreshauptversammlung vermeldete der Zweitligist für das abgelaufene Geschäftsjahr 2012/13 einen Gewinn von 3,7 Millionen Euro. Zudem ist der Verein zum 30. Juni 2013 schuldenfrei. "Wir haben eine wirklich gute Basis. Das gibt uns den wirtschaftlichen Atem, bald wieder sportliche Erfolge feiern zu können", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Dirk Kall.

Fortuna profitierte vor allem vom Rückkauf seiner Fernsehrechte. Die Düsseldorfer hatten sich mit dem Rechteverwerter Sportwelt geeinigt, der aufgrund einer Vereinbarung aus dem Jahr 1999 eigentlich unbefristet einen 15-prozentigen Anteil an den jährlichen Einnahmen aus der TV-Vermarktung kassieren sollte. "Die Sportwelt ist uns unglaublich entgegengekommen. Der Verein und seine Rechte gehören uns wieder ganz allein", sagte Finanzvorstand Paul Jäger.

Bei der Versammlung wurde zudem ausgiebig der personelle Umbruch in der Führung thematisiert. Vereinschef Peter Frymuth zieht sich zum Jahresende zurück, der sportliche Leiter Wolf Werner hört nach der Saison auf. Und Präsidiumsmitglied Thomas Allofs ist bereits zurückgetreten, nachdem er keine Chance auf die Werner-Nachfolge hatte. "Wir haben mit Herrn Allofs gesprochen, und wir sind im Aufsichtsrat einstimmig zu dem Ergebnis gekommen, dass er nicht hauptamtlicher Nachfolger von Wolf Werner als sportlicher Leiter wird", sagte Kall.

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