Bundesliga

Financial Fairplay: Rummenigge fordert Überwachung

Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hat angesichts der Millionen-Ausgaben Paris St. Germains das Financial Fairplay der UEFA hinterfragt. SID-IMAGES/AFP/ALEXANDER HASSENSTEIN

München - Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hat angesichts der Millionen-Ausgaben des französischen Fußball-Erstligisten Paris St. Germain das Financial Fairplay der UEFA hinterfragt. "Gerüchtweise hört man, dass Paris wohl einen internationalen Verlust-Rekord aufstellt. Es wurde uns mal versichert, dass man das Financial Fairplay seriös angeht und umsetzt. Jetzt ist die UEFA gefragt, da auch genau hinzuschauen", sagte der 56-Jährige dem Münchner Merkur (Dienstag-Ausgabe).

Rummenigge forderte die UEFA zu einer genaueren Überwachung auf. "Ich habe den Eindruck, die Leute im Kontrollgremium glauben, dass sich die Dinge von alleine regeln", sagte Rummenigge. Im Zweifel solle die UEFA einen Präzedenzfall schaffen und einem namhaften Klub die Teilnahme an der Champions League verweigern. "Sonst sagt sich doch bald der eine oder andere Klub: 'Ja, sind wir denn blöd? Wir erfüllen die Kriterien der UEFA - und die anderen scheren sich darum nichts!'", so Rummenigge.

Der durch die Millionen einer Investorengruppe aus Katar aufgerüstete Hauptstadt-Klub Paris hatte unter anderem Zlatan Ibrahimovic und Thiago Silva im Paket für 62 Millionen Euro vom AC Mailand geholt.

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