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FIFA-Präsidentschaftskandidatur: Platini lässt sich Zeit

UEFA-Chef Michel Platini lässt sich Zeit, was die mögliche Kandidatur für die Präsidentschaft im Weltverband FIFA anbelangt. SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/VANDERLEI ALMEIDA

Nyon - UEFA-Chef Michel Platini lässt sich Zeit, was die mögliche Kandidatur für die Präsidentschaft im Fußball-Weltverband FIFA anbelangt. "Ich werde nicht von meinem Standpunkt abrücken. Ich wünsche allen, die sich bewerben, viel Glück", sagte der 58-Jährige am Freitag nach einer zweitägigen Sitzung des Exekutiv-Komitees der Europäischen Fußball-Union (UEFA) in Nyon/Schweiz. Der einstige französische Weltstar will sich erst nach der WM in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) erklären.

Am Montag hatte sein Landsmann Jerome Champagne (55) als Erster seine Kandidatur auf dem FIFA-Kongress 2015 in Zürich angekündigt. Amtsinhaber Joseph S. Blatter (Schweiz/77) will vor der WM-Endrunde in Brasilien Klarheit schaffen, ob er für eine fünfte Amtszeit zur Verfügung steht oder nicht. Der Walliser steht seit 1998 an der FIFA-Spitze.

Er habe genug in der UEFA zu tun, so Platini am Freitag, deshalb lasse er sich bis nach der WM in Brasilien Zeit. 

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