Confed-Cup | 22.06.2013

FIFA macht Druck: WM 2014 muss stattfinden!

Der Fußball-Weltverband FIFA übt unter dem Eindruck der Massen-Demonstrationen in Brasilien mit Blick auf die WM 2014 Druck auf das Gastgeberland aus.

Rio de Janeiro - Der Fußball-Weltverband FIFA übt unter dem Eindruck der Massen-Demonstrationen in Brasilien mit Blick auf die WM 2014 Druck auf das Gastgeberland aus. "Der Confed Cup findet in Brasilien statt, und die WM muss es auch. Es gibt keinen Plan B", wurde Generalsekretär Jérôme Valcke nach einem Treffen der FIFA mit dem brasilianischen Verband CBF im Copacabana Palace Hotel in Rio de Janeiro von brasilianischen Medien zitiert.

Er hoffe, sagte Valcke weiter über die Proteste, die sich auch gegen die Mega-Events richten, "das geht nicht bis nächstes Jahr so weiter. Brasilien muss dieses Problem lösen! Es ist kein Problem der FIFA. Wir sind das falsche Angriffsziel. Wir sind unverschuldet in dieses Durcheinander geraten und haben nichts verbrochen."

Valcke ist nach der Abreise von Präsident Joseph S. Blatter im Moment der starke FIFA-Mann vor Ort. Er bestätigte zudem Gespräche mit den Behörden in Sachen Sicherheit. "Wir haben darum gebeten, dass die Sicherheit gewährleistet wird, damit wir den Confed Cup bis zum Ende duchführen können. Den Umfang der Sicherheitsmaßnahmen bestimmt aber die brasilianische Regierung." Laut Valcke wurden die Sicherheitsmaßnahmen für Objekte mit FIFA-Symbol wie Abholstellen für Tickets, Hotels oder Fahrzeuge erhöht.

Die Vorfälle in Salvador da Bahia, wo zwei parkende Minibusse der FIFA mit Steinen beworfen worden waren und Demonstranten versucht hatten, das offizielle Hotel des Weltverbandes zu stürmen, nannte er "traurig". In Salvador treffen am Samstag Brasilien und Italien zum "Endspiel" um Platz eins in Gruppe A aufeinander.

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