Confed Cup | 28.06.2013

FIFA befürchtet Proteste auch bei WM

Der Fußball-Weltverband FIFA befürchtet angesichts der aktuellen Unruhen im Zuge des Confed Cups auch bei der WM 2014 politische Proteste in Brasilien.

Sao Paulo - Der Fußball-Weltverband FIFA befürchtet angesichts der aktuellen Unruhen im Zuge des Confed Cups auch bei der WM 2014 politische Proteste in Brasilien. "Ich hoffe, dass die Unruhen, die wir auf den Straßen sehen, nicht bis zur WM andauern", sagte Generalsekretär Jerome Valcke der Tageszeitung O Estado de Sao Paulo: "Aber natürlich müssen wir damit rechnen, dass auch während dieses Wettbewerbs etwas passiert."

Wegen der Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit seien auch im Rahmen der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro Proteste nicht unwahrscheinlich. "Warum sollte Ähnliches nicht 2016 passieren, wenn die internationale Presse wieder hier ist?", sagte der 52-Jährige.

Rund um die Spiele bei der WM-Generalprobe kam es bislang zu Protesten und teilweise heftigen Ausschreitungen. Die Polizei ging dabei immer wieder gewaltsam gegen Demonstranten vor und setzte auch Tränengas und Blendgranaten ein, auf beiden Seiten gab es Verletzte. Die Proteste richten sich gegen die hohen Kosten für die WM 2014 und den Confed Cup, unter denen auch die Sozialausgaben leiden.

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