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Fenerbahce und Besiktas kündigen Protest an

Einen Tag nach ihren Europacup-Ausschlüssen wegen Spielmanipulationen haben die Vereine Fenerbahce Istanbul und Besiktas Istanbul Einsprüche gegen die Urteile der UEFA angekündigt. SID-IMAGES/AFP/OZAN KOSE

Istanbul - Einen Tag nach ihren Europacup-Ausschlüssen wegen Spielmanipulationen haben die türkischen Fußball-Erstligisten Fenerbahce Istanbul und Besiktas Istanbul Einsprüche gegen die Urteile des Kontinental-Verbandes UEFA angekündigt. "Wir warten noch auf die detaillierte Begründung, aber wir werden auf jeden Fall Protest einlegen", sagte Fenerbahce-Vorstandsmitglied Yasemine Mercil auf der Homepage des Vizemeisters. Auch Besiktas-Präsident Fikret Ozman will in die nächste Instanz gehen: "Das Urteil ist nicht gerecht. Wir werden für unsere Rechte kämpfen."

Die UEFA sah bei ihrer Entscheidung am vergangenen Dienstag als erwiesen an, dass Fenerbahce seinen Meistertitel 2011 durch verbotene Absprachen gewonnen hat. Im gleichen Jahr soll sich Besiktas durch Manipulationen den Pokalsieg gesichert haben.

Fenerbahce wurde für drei Jahre aus den europäischen Vereinswettbewerben ausgeschlossen, Besiktas verbüßt seine einjährige Sperre in der bevorstehenden Spielzeit. Fener war für die dritte Runde der Champions-League-Qualifikation gesetzt, während Besiktas in der Europa League antreten sollte.

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