Bundesliga | 10.11.2013

FCA: Beschwerde gegen Schiedsrichter Gagelmann

Bundesligist FC Augsburg fühlt sich von Schiedsrichter Peter Gagelmann ungerecht behandelt und hat eine Beschwerde gegen den Referee bei der Deutschen Fußball Liga angekündigt.

München - Bundesligist FC Augsburg fühlt sich von Schiedsrichter Peter Gagelmann ungerecht behandelt und hat eine Beschwerde gegen den Referee bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) angekündigt. "Wenn ein Schiedsrichter zu einem Spieler sagt 'Verpiss Dich!' - ich finde, das hat auf dem Platz nichts zu suchen. Das ist ein Verhalten, das man so nicht durchgehen lassen kann", sagte Manager Stefan Reuter nach dem 0:3 (0:2) des FCA bei Bayern München der ARD.

Gagelmann (Bremen) hatte sich den Unmut der Augsburger gleich durch mehrere strittige Entscheidungen zugezogen. Vor dem Eckball, der zum 1:0 der Münchner durch Jerome Boateng führte (4.), hätte es wegen einer Abseitsstellung von Bayern-Angreifer Mario Mandzukic Freistoß für den FCA geben müssen. Überdies war der Handelfmeter, den Thomas Müller zum 3:0 nutzte (90.+5), umstritten: Müller schoss Matthias Ostrzolek an, der die Hände schützend vors Gesicht gehalten hatte. Trainer Markus Weinzierl regte sich über die Entscheidung so sehr auf, dass er von Gagelmann auf die Tribüne verwiesen wurde.

"Es geht im Abstiegskampf um jedes Tor, da muss es erlaubt sein, ein bisschen emotionaler zu reagieren", äußerte Weinzierl. Dennoch habe er sich nichts zuschulden kommen lassen. "Ich werde mal lesen, warum ich auf die Tribüne musste oder was ich da anscheinend gesagt habe. Gagelmann hat es mit Sicherheit nicht gehört. Ich gehe davon aus, dass es mein Konto belastet - und sonst nichts", sagte er.

Ostrzolek schimpfte, Gagelmann habe mit zweierlei Maß gemessen. "Ich finde es schon ziemlich komisch, wenn der Schiedsrichter mit den Spielern unterschiedlich umgeht, sich mit den Bayern-Spielern komplett normal unterhält und wir fast schon beleidigt werden, er uns wegschickt und anschnauzt."

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