Bundesliga

Favre sauer über Handspiel-Regel

Trainer Lucien Favre von Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat die Regelauslegung bei Handspielen im Strafraum scharf kritisiert. SID-IMAGES/Firo/

Leverkusen - Trainer Lucien Favre von Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat die Regelauslegung bei Handspielen im Strafraum scharf kritisiert. "Die Bundesliga ist fantastisch, alles ist perfekt, aber diese Regel ist katastrophal", sagte der Schweizer nach der 2:4 (0:2)-Niederlage bei Bayer Leverkusen.

Auslöser war ein von Schiedsrichter Felix Brych (München) gegebener Elfmeter, nachdem Ömer Toprak den Gladbacher Juan Arango von hinten an den Arm geköpft hatte. Stefan Kießlang verwandelte zur 1:0-Führung der Werkself. "Ich kann nichts ändern, der Schiedsrichter kann nichts ändern. Ich weiß auch nicht, wo diese Regel herkommt. Ich weiß nicht, wie die Schiedsrichter schlafen, wenn sie daran denken", sagte ein sichtlich verärgerter Favre, der aber einräumte, dass er auch keine Lösung habe.

Seine Spieler gingen mit der umstrittenen Entscheidung gelassener um. "Das ist immer eine Grauzone. Der eine Schiedsrichter gibt ihn, der andere nicht", sagte U21-Nationalspieler Patrick Herrmann. Es war bereits der dritte Handelfmeter, der gegen die Borussia diese Saison gepfiffen wurde.

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