Bundesliga

Fall Derdiyok: Metzelder kritisiert Hoffenheim

Christoph Metzelder hat mit Blick auf die juristische Auseinandersetzung zwischen Eren Derdiyok und 1899 Hoffenheim erneut die Kraichgauer kritisiert. SID-IMAGES/Firo/

Sinsheim - Spielergewerkschafts-Vizepräsident Christoph Metzelder hat mit Blick auf die juristische Auseinandersetzung zwischen Profi Eren Derdiyok und Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim erneut die Kraichgauer kritisiert. "Meine Haltung dazu ist ja schon seit längerer Zeit bekannt. Beide Seiten haben einen Vertrag unterschrieben, an den sich der Arbeitgeber nicht hält. Es war klar, dass Spieler versuchen werden, sich einzuklagen", sagte Metzelder bei Sky.

Der Schweizer Derdiyok, der wie Tim Wiese, Matthieu Delpierre, Edson Braafheid und Tobias Weis in die umstrittene Hoffenheimer "Trainingsgruppe 2" aussortiert wurde, hat beim Arbeitsgericht Mannheim einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gestellt. Der Angreifer will ab sofort wieder mit dem Bundesliga-Kader trainieren. "Die Beschäftigungspflicht wird von Hoffenheim nicht erfüllt", sagte Derdiyoks Anwalt Norbert Nasse der Bild-Zeitung. In einem Eilverfahren könnte bereits am kommenden Mittwoch über den Antrag entschieden werden.

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