2. Bundesliga | 21.05.2013

Eintracht verurteilt Randale vor Aufstiegsparty

Eintracht Braunschweig hat sich von den gewaltsamen Übergriffen einiger Anhänger auf Polizisten nach dem Saisonabschluss gegen den FSV Frankfurt distanziert.
Text: SID Bild: SID-IMAGES//

Braunschweig - Bundesliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig hat sich "in aller Deutlichkeit" von den gewaltsamen Übergriffen einiger Anhänger auf Polizisten nach dem Saisonabschluss gegen den FSV Frankfurt (2:2) distanziert. Das sei "grundsätzlich nicht zu tolerieren. Wir arbeiten nun auch weiterhin ganz eng mit der Polizei und allen weiteren Behörden zusammen, um die Schuldigen ausfindig zu machen", sagte Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt. Sobald die Täter identifiziert seien "und feststeht, dass sie mit Eintracht Braunschweig in Verbindung stehen, werden auch wir entsprechend drastische Strafen verhängen".

Vor der offiziellen Aufstiegsparty war es in der Nacht zu Montag in der Braunschweiger Innenstadt zu Ausschreitungen gekommen, bei denen 20 Polizisten verletzt wurden - fünf davon schwer. Die Beamten wurden nach eigenen Angaben mit Stühlen, Tischen, Gläsern und Flaschen beworfen. Von 323 Randalierern wurden die Personalien überprüft, 15 Rowdys wurden festgenommen.

"34.000 Fans haben bei dem gestrigen (Montag, d. Red.) Empfang am Schloss eindrucksvoll gezeigt, wie ohne Gewalt und Randale ein emotionales und positives Fest gefeiert werden kann", sagte Voigt, "es ist nicht zu tolerieren, dass sich Minderheiten in dieser Form daneben benehmen." Braunschweig spielt in der kommenden Saison nach 28 Jahren ohne Erstliga-Fußball wieder in der Bundesliga.

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