Bundesliga | 31.07.2013

Eintracht hofft weiter auf Kadlec-Transfer

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hofft weiter auf eine Verpflichtung des tschechischen Stürmers Vaclav Kadlec von Sparta Prag.
Text: SID Bild: SID-IMAGES/Pixathlon/

Frankfurt/Main - Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hofft weiter auf eine Verpflichtung des tschechischen Stürmers Vaclav Kadlec von Sparta Prag. "Er ist unser Wunschspieler. Dementsprechend werden wir das weiter verfolgen. Wir sind im Plan und haben engen Kontakt zum Spieler und zum Berater", sagte Eintracht-Manager Bruno Hübner bei Sky Sport News HD. Allerdings schloss der 52-Jährige auch nicht aus, dass der Transfer nach der seit Monaten andauernden Hängepartie doch noch platzt: "Das kann auch passieren."

Der Europa-League-Starter aus Hessen hat sich nach Angaben von Hübner ein "Zeitfenster" gesetzt. "Wir sind nicht unendlich bereit, auf den Spieler zu warten", sagte der Ex-Profi - ohne weitere Details zu verraten.

Derzeit pokern die Verantwortlichen von Sparta Prag und wissen offenbar nicht, ob sie Torjäger Kadlec überhaupt ziehen lassen wollen. Um den 21-Jährigen buhlt mittlerweile auch der russische Klub ZSKA Moskau. Kadlec hatte seinen Vertrag jüngst vorzeitig um zwei Jahre bis 2016 verlängert, darf aber für eine festgeschriebene Ablöse in diesem Sommer wechseln.

Der zwölfmalige tschechische Meister aus Prag war in der vergangenen Woche überraschend in der zweiten Qualifikationsrunde zur Europa League gescheitert. Dies wurde in Frankfurt mit Erleichterung aufgenommen, weil man sich dadurch einen Vorteil im Poker um Kadlec versprochen hatte.

Am Mittwoch strömten rund 10.000 Fans zur offiziellen Saisoneröffnung der Eintracht im Schatten der Frankfurter Arena. Bei bestem Wetter standen auf dem Familienfest besonders die Neuzugänge im Mittelpunkt der Autogrammjäger. Die Ehre gab sich aber auch die Meistermannschaft von 1959 und verteilte fleißig "nostalgische" Autogrammkarten.

In den ersten beiden Auswärtsspielen geht es für die Eintracht gegen die Aufsteiger Hertha BSC Berlin und Eintracht Braunschweig. Zuhause empfängt die Mannschaft von Trainer Armin Veh zunächst Meister Bayern München und Borussia Dortmund. Das sei "knüppelhart", meinte Hübner, der über den neuen Kader der Hessen sagte: "Wir sind in der Breite deutlich stärker geworden."

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