Bundesliga

Düsseldorf zittert weiter - 1:2 gegen Nürnberg

Fortuna Düsseldorf ist im Abstiegskrimi der Bundesliga bis zuletzt einer der Hauptdarsteller. Der Aufsteiger unterlag dem 1. FC Nürnberg trotz Führung 1:2 (1:0). SID-IMAGES/Firo/

Düsseldorf - Fortuna Düsseldorf ist im Abstiegskrimi der Fußball-Bundesliga bis zuletzt einer der Hauptdarsteller. Der nun seit elf Spielen sieglose Aufsteiger unterlag dem 1. FC Nürnberg trotz Führung 1:2 (1:0) und muss bei Hannover 96 zum Saisonabschluss wahrscheinlich gewinnen, um direkt den Klassenerhalt zu schaffen. Auch der direkte Abstieg ist weiter möglich. Nürnberg holte seinen ersten Sieg nach vier Niederlagen in Folge.

Ein Slapstick-Eigentor von Hanno Balitsch (23.) schien die Fortuna-Negativserie zu beenden, doch es blieb vor 53.500 Fans in der ausverkauften Arena ein Zitterspiel. Nachdem Balitsch eine an sich harmlose Hereingabe des F95-Kapitäns Andreas Lambertz ins kurze Eck gestolpert hatte, bekamen die Gastgeber offensichtlich Angst vor der eigenen Courage. Robert Mak (57.) und Marvin Plattenhardt (64.) mit einem sehenswerten Freistoß drehten das Spiel.

"Willkommen zum Fight Club", hatte die Fortuna den Nürnbergern auf den Spielplakaten entgegengerufen - dementsprechend ging es zu Beginn zur Sache. In der Hoffnung, die Gäste würden in den Zweikampfen angesichts der sportlichen Bedeutungslosigkeit etwas zurückziehen, warfen sich die Fortunen in jedes Duell. Ihre Angriffe allerdings spielten die Gastgeber nicht konsequent aus, Nürnberg war über 90 Minuten trotz vieler Ballverluste selten in Verlegenheit.

Als es zum ersten Mal gefährlich wurde, lag der Ball aber auch schon im Tor der Franken. Balitsch wollte klären - er brachte jedoch das schlechteste Team der Rückrunde in Führung. Mak (30.) vergab für den Club kurz darauf aus fünf Metern die Riesenchance zum Ausgleich.

Lambertz musste auf Düsseldorfer Seite zur Halbzeit mit Oberschenkelproblemen raus, Fortuna zog sich zurück und wurde von Minute zu Minute zittriger. Chancen für ein halbwegs beruhigendes 2:0 ergaben sich keine, dann kam Mak, der mit einem Flachschuss von halbrechts Fortuna-Torhüter Fabian Giefer überwand. Als Plattenhardt seinen Freistoß in den Winkel zirkelte, brach bei der Fortuna Panik aus.

Lambertz war bei den Gastgebern zumindest ein kämpferisches Vorbild, Mak war bester Nürnberger in einer Elf, die keineswegs überzeugend spielte.

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